Siemens' KI-Partnerschaft mit Amazon: Die Zukunft der Industriedigitalisierung
Vielfältige Tech-Kooperationen und US-Investitionen stärken Siemens' Position in der globalen Technologielandschaft

Siemens, einer der führenden Industriekonzerne, geht neue Partnerschaften im Bereich der Digitalisierung der Industrie ein. Bei seiner Keynote auf der CES, der globalen Technologie-Leitmesse in Las Vegas, präsentierte Siemens-Vorstandschef Roland Busch eine beeindruckende Vision. In einer Lederjacke und weißen Turnschuhen betonte Busch die Bedeutung der Technologie für die Menschheit und unterstrich Siemens' langjährige Tradition in der Schaffung technologischer Lösungen.
Die wichtigste Ankündigung war jedoch die Zusammenarbeit von Siemens mit Amazon Web Services (AWS) im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Siemens plant, Amazons KI-Plattform Bedrock in Mendix zu integrieren, die hauseigene Coding-Plattform aus dem Siemens-Xcelerator-Portfolio. Diese Zusammenarbeit soll es Unternehmen erleichtern, ihre Software-Anwendungen mithilfe von generativer KI zu entwickeln und zu skalieren. Dabei bietet Bedrock eine Auswahl an leistungsstarken KI-Basismodellen.
Siemens setzt nicht nur auf eine Partnerschaft, sondern auf ein ganzes Ökosystem von Technologieunternehmen, darunter Microsoft, OpenAI und Nvidia. Diese vielfältigen Partnerschaften ermöglichen es Siemens, Kunden die besten Lösungen aus verschiedenen Welten anzubieten und haben das Unternehmen zu einem der zehn größten Softwarekonzerne der Welt gemacht.
Die enge Kooperation zwischen Siemens und Microsoft hat bereits im Jahr 2023 begonnen. Sie verknüpft die Siemens-Software Teamcenter für das Produkt Lifecycle Management (PLM) mit Microsofts Kommunikationsplattform Teams und den Sprachmodellen von Azure OpenAI Service. Diese Zusammenarbeit ermöglicht Experten in Entwicklung, Produktion und Service, Probleme schneller gemeinsam zu lösen.
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Zur AktienanalyseSiemens Industrievorstand Cedrik Neike betont, dass Siemens keine Angst vor der Macht der großen Technologiekonzerne hat. Stattdessen bevorzugt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Besten, um die Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen. Neike gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft und erwähnt, dass weitere Akquisitionen von interessanten Technologieunternehmen geplant sind, insbesondere auf dem spannenden US-Markt. Siemens wird definitiv weiterhin in den USA investieren und sein Engagement für die Verschmelzung von Software und Hardware fortsetzen. Die Partnerschaft mit Amazon Web Services in der Künstlichen Intelligenz ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg.


