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Siemens Healthineers: Bildgebung kompensiert Diagnostik-Schwäche im Q1

Medizintechnikkonzern steigert Umsatz um 3,8 Prozent trotz Gegenwind aus China und Währungseffekten.

Siemens Healthineers: Bildgebung kompensiert Diagnostik-Schwäche im Q1

Siemens Healthineers hat im ersten Geschäftsquartal 2024/25 ein solides Ergebnis vorgelegt. Der vergleichbare Umsatz des Medizintechnikkonzerns stieg um 3,8 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Besonders die Sparten Bildgebung und Präzisionstherapie trieben das Wachstum voran, während das Diagnostikgeschäft schwächelte.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im Quartal zum 31. Dezember um 1,5 Prozent auf 809 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge blieb dennoch stabil bei 15,0 Prozent. Negative Währungseffekte, höhere Zölle und ein gestiegener Steuersatz belasteten das operative Ergebnis.

Starke Performance in der Bildgebung

Die Imaging-Sparte verzeichnete ein vergleichbares Umsatzplus von 5,7 Prozent. Besonders in Nord- und Südamerika zeigte sich eine robuste Nachfrage nach bildgebenden Systemen. Der Bereich Precision Therapy legte sogar um 5,9 Prozent zu, getrieben durch das starke Wachstum der Tochter Varian im Geschäft mit Krebstherapie-Geräten.

Im deutlichen Kontrast dazu stand das Diagnostikgeschäft mit einem Umsatzrückgang von 3,1 Prozent. Hauptverantwortlich war ein struktureller Abschwung auf dem chinesischen Markt, der auch die Margen in diesem Segment deutlich belastete. China bleibt damit eine Herausforderung für den Konzern.

Prognose bestätigt trotz Gegenwind

Siemens Healthineers hält an seinem Jahresausblick fest. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie peilt der Konzern 2,20 bis 2,40 Euro an. Dies gilt trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten sowie Belastungen durch Zölle und Währungseffekte.

Die Quartalszahlen zeigen, dass Siemens Healthineers seine Abhängigkeit von einzelnen Geschäftsbereichen durch eine breite Aufstellung ausgleichen kann. Die Stärke in der Bildgebung und Krebstherapie kompensiert erfolgreich die Schwäche im Diagnostikgeschäft.

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