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Schwierige Finanzierungsrunde für aufstrebendes InsurTech-Start-up

Start-up Element kämpft um Geld und Wachstum in herausforderndem Versicherungsmarkt

Schwierige Finanzierungsrunde für aufstrebendes InsurTech-Start-up

Das Berliner InsurTech-Start-up Element sieht sich mit einer kleineren Finanzierungsrunde konfrontiert, während es weiterhin stark wächst.

Das Berliner InsurTech-Start-up Element steht vor einer kleineren Finanzierungsrunde als ursprünglich geplant. Anstatt der geplanten 100 Millionen Euro könnte das Unternehmen nur etwa die Hälfte aufnehmen. Dennoch steht der Abschluss kurz bevor. Dieser Schritt ist in einem Markt, in dem Start-ups Schwierigkeiten haben, frisches Kapital zu beschaffen, von großer Bedeutung. Risikokapitalgeber legen heute großen Wert auf Kostenstrukturen und den Zeitplan für die Profitabilität. Element entwickelt Versicherungsprodukte für Partner, die diese unter ihrem eigenen Namen vertreiben.

Einige InsurTech-Start-ups haben in der Vergangenheit Schwierigkeiten gehabt, sich zu finanzieren, und einige mussten sich sogar in Notfusionen retten. Das Investoreninteresse ist abseits von Modethemen wie Künstlicher Intelligenz und Energietechnik gesunken. Bei Element ist einer der Hauptinvestoren, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin, bereit, weitere 20 Millionen Euro bereitzustellen. Ein weiterer Investor könnte 30 Millionen Euro beisteuern. Obwohl das Unternehmen derzeit auf die Kosten achtet, wird es voraussichtlich erst zwischen 2025 und 2026 profitabel sein. Frisches Kapital ist auch erforderlich, um aufsichtsrechtliche Kapitalanforderungen zu erfüllen und das Wachstum zu finanzieren. Element verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum von über 100 Prozent und sucht nach Kapital, um diese Dynamik aufrechtzuerhalten. Bestehende Aktionäre haben ihre Absicht bekräftigt, das Unternehmen bis zur Profitabilität zu finanzieren, und es werden auch Gespräche mit neuen Investoren geführt.

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