Schweizer Wettbewerbshüter prüfen Microsoft-Lizenzgebühren
Die Schweizer Wettbewerbskommission hat eine Voruntersuchung zu den Lizenzgebühren von Microsoft eingeleitet. Der US-Technologiekonzern gerät damit in der Schweiz ins Visier der Kartellbehörden.

Die Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie eine Voruntersuchung gegen Microsoft eingeleitet hat. Im Fokus der Untersuchung stehen die Lizenzgebühren des US-Technologiekonzerns in der Schweiz.
Prüfung möglicher Wettbewerbsverstöße
Die Behörde untersucht, ob Microsoft durch seine Preisgestaltung bei Lizenzen möglicherweise gegen Wettbewerbsregeln verstößt. Details zu den konkreten Vorwürfen oder betroffenen Produkten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Eine Voruntersuchung ist der erste Schritt in einem möglichen Kartellverfahren.
Microsoft unter Beobachtung
Der Softwarekonzern aus Redmond steht weltweit zunehmend unter Beobachtung von Wettbewerbsbehörden. Insbesondere die Lizenzierungspraktiken für Cloud-Dienste und Office-Produkte werden in verschiedenen Ländern kritisch geprüft. Die Schweizer Untersuchung reiht sich in diese internationale Entwicklung ein.
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Zur AktienanalyseWeiteres Vorgehen offen
Wie lange die Voruntersuchung dauern wird und ob sie zu einem formellen Verfahren führt, ist derzeit noch offen. Microsoft hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die WEKO kann bei festgestellten Verstößen Bußgelder verhängen und Änderungen der Geschäftspraktiken anordnen.


