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Schwedische Börse schließt schwächer: OMX Stockholm 30 verliert 1,18 Prozent

Verluste in Telekommunikation, Öl & Gas und Grundstoffen belasten die Stockholmer Börse am Dienstag deutlich.

Schwedische Börse schließt schwächer: OMX Stockholm 30 verliert 1,18 Prozent

Die schwedischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der OMX Stockholm 30, der die 30 größten börsennotierten Unternehmen Schwedens abbildet, verlor zum Handelsschluss in Stockholm 1,18 Prozent. Besonders die Sektoren Telekommunikation, Öl & Gas sowie Grundstoffe standen unter Druck und belasteten den Gesamtmarkt spürbar.

Das Bild an der Stockholmer Börse war eindeutig: Verlierer überwogen gegenüber Gewinnern mit einem Verhältnis von 475 zu 258, während 69 Aktien unverändert aus dem Handel gingen. Damit zeigte sich eine breite Schwäche quer durch den Markt, die über einzelne Sektoren hinausging.

Ericsson als größter Verlierer

Das schwächste Papier des Tages war Telefonaktiebolaget LM Ericsson Class B (ERICb), das um 6,27 Prozent oder 7,45 Punkte auf 111,45 fiel. Der schwedische Telekommunikationsausrüster verzeichnete damit den stärksten prozentualen Rückgang im Index. Ebenfalls unter starkem Verkaufsdruck stand der Bergbau- und Metallkonzern Boliden AB (BOL), der um 4,31 Prozent oder 23,20 Punkte auf 515,60 nachgab. Epiroc AB Class A (EPIRa), ein Hersteller von Bergbauausrüstungen, verlor 3,78 Prozent oder 10,20 Punkte und schloss bei 259,80.

Auf der Gewinnerseite stach Essity AB B (ESSITYb) hervor, der schwedische Hygiene- und Gesundheitsproduktehersteller legte um 2,36 Prozent oder 6,00 Punkte auf 260,60 zu. Der Moderiese H&M Hennes & Mauritz AB B (HMb) gewann 2,01 Prozent oder 3,30 Punkte und beendete den Handel bei 167,10. Auch ASSA ABLOY AB ser. B (ASSAb), der weltweit führende Anbieter von Zugangslösungen, notierte im späten Handel 1,48 Prozent oder 4,80 Punkte höher bei 329,80.

Rohölpreise unter starkem Druck

Parallel zur Schwäche an den Aktienmärkten gerieten auch die Rohstoffmärkte unter erheblichen Druck. Rohöl zur Lieferung im Juli sank um 5,06 Prozent oder 4,62 US-Dollar auf 86,68 Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im August verlor 4,35 Prozent oder 4,10 Dollar und notierte bei 90,15 Dollar pro Barrel. Der deutliche Rückgang bei den Energiepreisen dürfte zur Belastung des Öl- & Gas-Sektors an der Stockholmer Börse beigetragen haben.

Auch Gold gab nach: Der Gold-Future für August verlor 1,56 Prozent oder 67,89 und wurde bei 4.295,51 Dollar pro Feinunze gehandelt.

Schwedische Krone unter Druck

Im Devisenmarkt zeigte die schwedische Krone Schwäche gegenüber den wichtigsten Währungen. Das Währungspaar EUR/SEK stieg um 0,47 Prozent auf 10,92, was einer Abwertung der Krone gegenüber dem Euro entspricht. USD/SEK legte um 0,30 Prozent auf 9,45 zu. Der US-Dollar-Index-Future notierte derweil 0,16 Prozent niedriger bei 99,86, was die relative Schwäche des Greenbacks auf breiter Front widerspiegelt.

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