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Schuhkette Reno meldet Insolvenz an

Schuhfilialist Reno meldet Insolvenz nur sechs Monate nach Eigentümerwechsel an

Schuhkette Reno meldet Insolvenz an

Die Schuhhandelskette Reno ist insolvent. Das kommt überraschend, nur sechs Monate nachdem das Unternehmen von der HR Group an Investoren verkauft worden war. Nun ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Reno betreibt knapp 300 Filialen europaweit und beschäftigt fast 1.100 Mitarbeiter. Im Onlineshop des Unternehmens heißt es derzeit, dass dieser nicht erreichbar sei.

Reno ist nicht das erste Unternehmen in der Branche, das in den vergangenen Monaten Insolvenz anmelden musste. Auch Görtz und Salamander sind von der Coronapandemie und der sinkenden Konsumlaune der Verbraucher betroffen. Die Insolvenzverwalter von Reno wollen nun den Geschäftsbetrieb wieder in Gang bringen und sich um die Mitarbeiter kümmern. Auch die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes muss noch geklärt werden.

Die Insolvenz von Reno ist ein weiteres Beispiel für die angespannte Situation im Einzelhandel, insbesondere in der Schuhbranche. Unternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Coronapandemie, sondern auch mit dem starken Wettbewerb durch den Onlinehandel. Es bleibt abzuwarten, ob Reno sich aus der Insolvenz befreien kann und wie es um die Zukunft des Unternehmens bestellt ist.

Reno HR GroupInsolvenz

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