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Schroder Asian Discovery: Neues Management nach Führungswechsel im Juli 2026

Der Fonds für asiatische Kleinunternehmen bekommt neue Manager – mit Konsequenzen für die renommierte Wealth Shortlist.

Schroder Asian Discovery: Neues Management nach Führungswechsel im Juli 2026

Der Schroder Asian Discovery Fonds steht im August 2026 im Zeichen eines bedeutenden Managementwechsels. Seit Juli 2026 verantworten Pablo Riveroll und Mohsin Memon die Verwaltung des Fonds. Die bisherigen Manager Robin Parbrook und Alex Deane haben ihre Positionen niedergelegt, um sich auf andere Aufgaben innerhalb des Fondsmanagements bei Schroders zu konzentrieren.

Der Fonds verfolgt das Ziel eines langfristigen Kapitalwachstums durch Investitionen in Unternehmen in ganz Asien – mit Ausnahme Japans. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die ein hohes Wachstumspotenzial bieten. Anleger sollten jedoch beachten, dass diese Unternehmen aufgrund ihres frühen Entwicklungsstadiums mit höheren Risiken verbunden sein können.

Wer sind die neuen Manager?

Pablo Riveroll kam im Jahr 2010 als Research-Analyst für Lateinamerika zu Schroders. Bereits 2014 wurde er zum Head of Latin American Equities ernannt und verwaltet seitdem Fonds mit regionalem Fokus. Zusätzlich ist Riveroll als Head of Equities Research bei Schroders tätig.

Mohsin Memon bringt ebenfalls langjährige Erfahrung mit. Er qualifizierte sich zunächst als Wirtschaftsprüfer, bevor er 2010 zu Schroders wechselte, um Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) zu analysieren. Seit 2014 verwaltet er Fonds, und 2026 wurde er zum Head of EMEA ernannt.

Beide Manager verwalten gemeinsam bereits einen Fonds, der in kleinere Unternehmen in Schwellenländern – einschließlich Asien – investiert. Diese Überschneidung mit dem Anlageuniversum des Asian Discovery Fonds verschafft ihnen nach Einschätzung von Schroders einschlägige Erfahrung für ihre neue Aufgabe.

Konsequenzen für die Wealth Shortlist

Der Managementwechsel hat direkte Folgen für die Bewertung des Fonds durch Hargreaves Lansdown. Infolge des Führungswechsels wurde der Schroder Asian Discovery Fonds von der sogenannten Wealth Shortlist entfernt. Diese Liste umfasst eine Auswahl von Fonds, die Analysten aufgrund ihres langfristigen Performance-Potenzials empfehlen. Der Fonds ist damit aktuell nicht mehr Teil dieser Empfehlungsliste.

Der Fonds verfolgt einen wachstumsorientierten Anlagestil, auch als „Growth"-Ansatz bekannt. Dieser Stil kann gut mit wertorientierten, sogenannten „Value"-Anlagen kombiniert werden. Aufgrund seines Fokus auf kleinere asiatische Unternehmen eignet er sich zudem als Ergänzung zu Fonds, die in größere asiatische Konzerne investieren – etwa im Rahmen eines global diversifizierten Portfolios.

Chancen und Risiken bei asiatischen Kleinunternehmen

Kleinere Unternehmen werden von Anlegern häufig übersehen. Dabei bieten viele von ihnen ein erhebliches Wachstumspotenzial – oft weil sie neue Technologien einsetzen oder innovative Produkte entwickeln. Die neuen Manager des Fonds verfolgen das Ziel, vielversprechende Unternehmen zu identifizieren, bevor diese von anderen Marktteilnehmern entdeckt werden.

Schroders verfügt über umfangreiche Ressourcen und ein großes Analystenteam, das Research-Ideen für die Fondsmanager liefert. Dies kann bei der Suche nach unterbewerteten Wachstumstiteln im asiatischen Raum ein entscheidender Vorteil sein.

Anleger sollten grundsätzlich beachten, dass der Wert einer Investition in diesen Fonds steigen oder fallen kann. Es besteht das Risiko, weniger zurückzuerhalten, als ursprünglich investiert wurde. Wer unsicher ist, ob der Fonds zur eigenen Anlagestrategie passt, sollte eine unabhängige Finanzberatung in Anspruch nehmen.

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