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Sartorius peilt ab 2027 deutlich höheres Wachstumstempo an

Der Pharmazulieferer Sartorius präsentierte auf seinem Kapitalmarkttag ambitionierte Mittelfristziele und überzeugte damit Anleger.

Sartorius peilt ab 2027 deutlich höheres Wachstumstempo an

Sartorius hat auf seinem Kapitalmarkttag klare Wachstumsambitionen formuliert. Ab 2027 soll der Umsatz des Labor- und Pharmazulieferers jährlich um acht bis elf Prozent steigen – und damit ein bis zwei Prozentpunkte über dem Branchendurchschnitt liegen.

Den größten Wachstumsbeitrag soll die Sparte Bioprocess Solutions leisten. Für diesen Bereich prognostiziert Sartorius ein jährliches Plus von neun bis zwölf Prozent. Der Geschäftsbereich Lab Products & Services soll währungsbereinigt immerhin fünf bis sieben Prozent zulegen.

Neben dem Umsatzwachstum stellt das Unternehmen auch eine deutlich verbesserte Ertragskraft in Aussicht. Durch Kosteneinsparungen und einen höheren Anteil margenstärkerer Produkte im Verkaufsmix soll die operative Gewinnmarge jährlich um einen halben bis drei Viertel Prozentpunkte steigen. Auch hier trägt die Bioprozesssparte den Löwenanteil.

Aktie schiebt sich an MDax-Spitze

Die Ankündigungen kamen an der Börse gut an. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz legte die Sartorius-Aktie rund zwei Prozent zu und setzte sich damit an die Spitze des Nebenwerte-Index MDax. Für Privatanleger ist das ein deutliches Signal, dass der Markt die Mittelfristziele als glaubwürdig einstuft.

Für das laufende Jahr 2026 hatte Sartorius bereits zuvor ein Umsatzplus von fünf bis neun Prozent in Aussicht gestellt. Die Umsatzrendite soll sich dabei von 29,7 Prozent auf etwas über 30 Prozent verbessern. Als potenzielle Risikofaktoren nennt das Unternehmen negative Wechselkurseffekte sowie geopolitische Unsicherheiten.

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