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Sartorius erwartet Wachstum nach schwierigem Jahr

Nachfragebelebung und Marktstabilisierung sollen Umsatz und Ergebnis steigern

Sartorius erwartet Wachstum nach schwierigem Jahr

Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius hat im vergangenen Jahr mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen gehabt. Wie das Unternehmen aus Göttingen am Dienstag mitteilte, belief sich der Umsatz auf gut 3,38 Milliarden Euro und blieb damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die anhaltend schwierige Marktsituation in der Life-Science-Branche stellte eine erhebliche Herausforderung dar. Insbesondere der länger als erwartet andauernde Lagerbestandsabbau bei Kunden nach der Pandemie, eine generelle Investitionszurückhaltung sowie der weiterhin schwache Markt in China wirkten sich dämpfend auf die Geschäftsentwicklung aus.

Vorstandschef Joachim Kreuzburg erklärte, dass diese Faktoren das gesamte Jahr über Einfluss auf das Unternehmen hatten. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um knapp zwei Prozent auf 945 Millionen Euro. Die Rendite lag mit 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,3 Prozent leicht niedriger, bewegte sich aber innerhalb der im Sommer gesenkten Zielspanne von 27 bis 29 Prozent.

Im Schlussquartal des vergangenen Jahres verzeichnete Sartorius eine Belebung der Geschäfte, was die Verantwortlichen zu einem vorsichtigen Optimismus für das laufende Jahr veranlasst. Das Unternehmen plant, in beiden Sparten profitabel zu wachsen und sich dabei über dem Marktniveau zu bewegen. Die Prognose sieht eine moderate Umsatzsteigerung vor, wobei das Ergebnis voraussichtlich etwas stärker zunehmen soll als der Umsatz.

Die Herausforderungen des vergangenen Jahres verdeutlichen, dass sich Sartorius in einem komplexen Marktumfeld behaupten muss. Die Hoffnungen für eine Erholung gründen sich auf eine allmähliche Verbesserung der Nachfrage, insbesondere durch eine Normalisierung der Lagerbestände bei den Kunden sowie eine schrittweise Erholung des chinesischen Marktes. Die Entwicklung in diesen Bereichen dürfte entscheidend dafür sein, ob das Unternehmen seine gesetzten Wachstumsziele erreichen kann.

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