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SAP setzt auf Kontinuität an der Spitze

Christian Kleins Vertrag bis 2030 verlängert – Cloud-Geschäft wächst weiter stabil

 SAP setzt auf Kontinuität an der Spitze

Der Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP hat den Vertrag mit Vorstandsvorsitzendem Christian Klein vorzeitig verlängert. Der ursprünglich auf drei Jahre ausgelegte Vertrag wird nun bis April 2030 fortgeführt. Klein steht seit dem Jahr 2020 an der Spitze des Unternehmens. Auch der Vertrag von Finanzchef Dominik Asam wurde auf dessen Wunsch um zwei Jahre bis März 2028 verlängert. Die Entscheidung des Kontrollgremiums gilt als Anerkennung für den von Klein angestoßenen und konsequent umgesetzten Umbau von SAP in Richtung Cloud-Computing.

Seit Ende 2020 treibt Christian Klein die Transformation des Konzerns entschieden voran. Die Resultate zeigen sich in stabilen Finanzzahlen, die bereits im vergangenen Jahr die Börse beflügelten. Auch für das Gesamtjahr 2024 und das erste Quartal 2025 setzte sich dieser Trend fort. Die SAP-Aktie entwickelt sich positiv, während der Cloud-Bereich des Unternehmens sich als robust gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen erweist. Die regelmäßig wiederkehrenden Erlöse durch Cloud-Dienste machen mittlerweile 86 Prozent der besser planbaren Umsätze aus – ein Anstieg um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Ein zentrales Element dieser Entwicklung ist der sogenannte Total Cloud Backlog. Dabei handelt es sich um die Summe aller über die Laufzeit von Kundenverträgen vereinbarten, jedoch noch nicht verbuchten Cloud-Umsätze. Dieser Wert ist ein Indikator für künftige Einnahmen aus bestehenden Verträgen. Von Ende 2021 bis Ende 2024 stieg dieser Cloud Backlog von 25,3 auf 63,3 Milliarden Euro an. Diese kräftig anschwellende Umsatzpipeline stellt eine wichtige wirtschaftliche Absicherung für die kommenden Jahre dar.

Für SAP bedeutet dies, dass in nächster Zeit eine Vielzahl bestehender Kunden vom klassischen On-Premises-Modell auf die neue Cloudlösung S/4Hana umsteigen wird. Abhängig vom Releasestand und den individuellen Verträgen der Kunden ist dieser Wechsel bis spätestens 2027 oder 2030 vorgesehen. Die Umstellung auf das Cloud-Angebot ist damit ein fortlaufender Prozess, der sowohl neue Einnahmen generiert als auch die langfristige Strategie des Unternehmens stützt. Die Rolle von Christian Klein und seinem Vorstandsteam bleibt dabei zentral für die weitere Umsetzung.

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