Sanofi plant Milliarden-Aktienrückkauf und peilt hohes Umsatzwachstum an
Französischer Pharmakonzern setzt auf Blockbuster Dupixent und neue Übernahmen für Expansion bis 2026.

Der französische Pharmariese Sanofi hat am Donnerstag ambitionierte Wachstumsziele für 2026 bekannt gegeben. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich, getragen vom Erfolg seines Asthmamedikaments Dupixent und jüngsten Übernahmen. Zusätzlich kündigte Sanofi ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar an.
Das operative Geschäftsergebnis soll 2026 sogar noch schneller wachsen als der Umsatz, wie der Konzern mitteilte. Bereits 2025 hatte Sanofi ein Rückkaufprogramm über 5 Milliarden Euro erfolgreich abgeschlossen. Die neuen Maßnahmen unterstreichen das Vertrauen des Managements in die künftige Geschäftsentwicklung.
Dupixent bleibt der wichtigste Umsatzträger für Sanofi. Im vierten Quartal 2025 erzielte das gemeinsam mit Regeneron entwickelte Asthmamedikament Erlöse von 4,25 Milliarden Euro. Damit übertraf es die Analystenerwartungen von 4,05 Milliarden Euro deutlich. Das Präparat ist bis zum Patentablauf 2031 ein zentraler Wachstumstreiber.
Aggressive Übernahmestrategie
Um sich für die Zeit nach dem Dupixent-Patent zu rüsten, verfolgt Sanofi eine aktive M&A-Strategie. Die größte Transaktion war 2025 die Übernahme von Blueprint Medicines für 9,5 Milliarden US-Dollar. Dadurch erweiterte der Konzern sein Portfolio um ein zugelassenes Medikament gegen eine seltene Blutkrankheit.
Weitere bedeutende Zukäufe folgten: Im Dezember stimmte Sanofi der Übernahme von Dynavax Technologies für 2,2 Milliarden Dollar zu, einem Spezialisten für Erwachsenenimpfstoffe. Bereits im Juli hatte der Konzern den britischen Impfstoffentwickler Vicebio für 1,5 Milliarden Dollar übernommen. Diese Akquisitionen sollen das Produktportfolio diversifizieren und neue Wachstumsfelder erschließen.
Quartalszahlen leicht unter Erwartungen
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Zur AktienanalyseDas operative Geschäftsergebnis im vierten Quartal belief sich auf 2,34 Milliarden Euro und lag damit knapp unter den Analystenschätzungen von 2,37 Milliarden Euro. Trotz dieser leichten Verfehlung zeigt sich Sanofi optimistisch für die kommenden Jahre. Die Kombination aus organischem Wachstum und strategischen Zukäufen soll den Konzern auch nach dem Patentablauf von Dupixent auf Erfolgskurs halten.
Für Anleger signalisiert das geplante Aktienrückkaufprogramm eine attraktive Kapitalallokation. Der französische Pharmakonzern demonstriert damit seine finanzielle Stärke und das Bestreben, den Shareholder Value kontinuierlich zu steigern.


