ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Sandisk profitiert von KI-Boom: Gewinnsprung und Lieferabkommen bis 2034

Datenspeicher-Spezialist übertrifft Erwartungen deutlich und sichert langfristige Chip-Versorgung durch Japan-Partnerschaft.

Sandisk profitiert von KI-Boom: Gewinnsprung und Lieferabkommen bis 2034

Der Flash-Speicher-Hersteller Sandisk hat seine Prognosen für das dritte Geschäftsquartal deutlich angehoben und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten Gewinn von 14 US-Dollar je Aktie. Beide Werte liegen weit über den Schätzungen von 2,77 Milliarden Dollar beziehungsweise 4,37 Dollar pro Aktie.

Der Boom bei künstlicher Intelligenz treibt die Nachfrage nach Speicherlösungen massiv an. Sandisk liefert Flash-Speicher für Solid-State-Laufwerke (SSDs), die in KI-Rechenzentren riesige Datenmengen speichern. CEO David Goeckeler betonte gegenüber Reuters, dass nicht nur DRAM-Speicher knapp wird, sondern auch Flash-Speicher zunehmend gefragt ist.

Große Tech-Konzerne investieren derzeit massiv in Rechenzentren für KI-Inferenz – den Prozess, bei dem KI-Modelle Nutzeranfragen beantworten. Diese Anwendungen benötigen enorme Mengen an gespeicherten Daten, die schnell in Computerchips eingespeist werden müssen. "Kunden bevorzugen das Angebot gegenüber dem Preis", erklärte Goeckeler die aktuelle Marktlage.

Starkes Quartalsergebnis übertrifft Erwartungen

Für das abgelaufene zweite Geschäftsquartal meldete Sandisk Umsätze von 3,3 Milliarden Dollar und bereinigte Gewinne von 6,20 Dollar je Aktie. Auch diese Zahlen lagen deutlich über den Analystenschätzungen von 2,64 Milliarden Dollar Umsatz und 3,33 Dollar Gewinn pro Aktie.

Um die steigende Nachfrage langfristig bedienen zu können, hat Sandisk seine strategische Partnerschaft mit dem japanischen Konzern Kioxia Corp ausgebaut. Die beiden Unternehmen betreiben gemeinsam ein Joint Venture für die Flash-Chip-Produktion in Japan.

Liefervereinbarung bis 2034 verlängert

Die ursprünglich bis Ende 2029 laufende Liefervereinbarung wurde nun um weitere fünf Jahre bis Ende 2034 verlängert. "Wir verfügen über unglaubliche Kapazitäten in Japan, in die wir investiert haben und weiterhin investieren", sagte CEO Goeckeler. Diese langfristige Verpflichtung sichert Sandisk den Zugang zu Produktionskapazitäten in einer Phase globaler Chip-Knappheit.

Das Silicon-Valley-Unternehmen positioniert sich damit als wichtiger Profiteur des KI-Booms. Während viele Marktteilnehmer den Fokus auf Prozessoren und DRAM-Speicher legen, zeigt Sandisk, dass auch Flash-Speicher eine Schlüsselrolle in der KI-Infrastruktur spielen.

SandiskFlash-SpeicherKi-RechenzentrenKioxiaSSDChip-KnappheitQuartalszahlen

Disclaimer