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Salzgitter kämpft mit Verlusten und Unsicherheit

Stagnation der Wirtschaft und Handelspolitik belasten die Prognose für 2025

Salzgitter kämpft mit Verlusten und Unsicherheit

Der Stahlkonzern Salzgitter hat im Geschäftsjahr 2024 erhebliche Verluste verzeichnet. Nach vorläufigen Zahlen erzielte das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von 296 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Vorsteuergewinn von 238 Millionen Euro ausgewiesen worden war. Der Umsatz ging von 10,8 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 10,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 445 Millionen Euro, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 667 Millionen Euro des Vorjahres darstellt.

Salzgitter begründet die negativen Geschäftszahlen mit der anhaltenden Stagnation der deutschen Wirtschaft. Das Unternehmen sieht derzeit keine Anzeichen für ein Ende dieser wirtschaftlichen Flaute. Jedoch könnten konjunkturpolitische Maßnahmen der neuen Bundesregierung ab dem zweiten Halbjahr 2025 positive Effekte entfalten. Im Gegensatz dazu führen die handelspolitischen Entscheidungen der neuen US-Regierung zu einer erhöhten Unsicherheit, insbesondere im Hinblick auf die Aussichten für den internationalen Handel.

Für das laufende Jahr 2025 zeigt sich Salzgitter in seiner Prognose zur̈ruckhaltend. Der Konzern erwartet ein Vorsteuerergebnis in einer breiten Spanne zwischen minus 100 Millionen und plus 100 Millionen Euro. Das Ebitda soll sich voraussichtlich zwischen 350 und 550 Millionen Euro bewegen. Der vollständige Geschäftsbericht für das Jahr 2024 wird am 21. März 2025 veröffentlicht.

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