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Salesforce hebt Prognose dank KI-Nachfrage an

Starke Dynamik bei Agentforce stützt Erwartungen für das kommende Geschäftsjahr

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Salesforce hebt Prognose dank KI-Nachfrage an

Salesforce hat seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2026 nach oben angepasst. Der Softwarekonzern rechnet nun mit Erlösen zwischen 41,45 und 41,55 Milliarden Dollar, nachdem zuvor eine Spanne von 41,1 bis 41,3 Milliarden Dollar kommuniziert worden war. Auch die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie wurde erhöht und liegt nun bei 11,75 bis 11,77 Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen 11,33 bis 11,37 Dollar in Aussicht gestellt. Die neuen Zielmarken folgen auf eine robuste Nachfrage nach Anwendungen für Künstliche Intelligenz, die sich als Wachstumstreiber erwiesen haben.

Im dritten Quartal blieb Salesforce knapp hinter den Analystenerwartungen zurück. Mit einem Umsatz von 10,26 Milliarden Dollar verfehlte der Konzern die durchschnittliche Schätzung von 10,27 Milliarden Dollar nur minimal. Dennoch reagierte der Markt positiv auf die aktualisierten Jahresziele. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent. Unternehmenschef Marc Benioff verwies auf die starke Entwicklung der KI-Produkte Agentforce und Data 360, die einen wesentlichen Beitrag zur Nachfrage geleistet hätten.

Besondere Dynamik zeigt der annualisierte wiederkehrende Umsatz der KI-Plattform Agentforce. Dieser überschritt im dritten Quartal die Marke von einer halben Milliarde Dollar und vervierfachte sich damit im Vergleich zum Vorjahr. Analysten der Großbank Citi bezeichneten die Resultate des Quartals als solide und hoben die hohe Akzeptanz von Agentforce hervor. Aus ihrer Sicht liefere Salesforce überzeugende Zahlen zur Nutzung der KI-Produkte auf Produktionsebene.

Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Die Experten wiesen darauf hin, dass die Stimmung vieler Anleger weiterhin belastet sei und die Ergebnisse zwar unterstützend wirkten, jedoch aus ihrer Sicht noch keinen klaren Wendepunkt markierten. Für das vierte Quartal stellte Salesforce eine weitere Abschwächung des Wachstums in Aussicht. Der Konzern steht unter Druck, nach umfangreichen Investitionen in neue Technologien höhere Renditen zu erzielen. Auch branchenweit bestehen Sorgen, dass sich rund um KI-Anwendungen eine Blase entwickeln könnte.

Die Aktie des Unternehmens hatte vor der jüngsten Prognoseanhebung seit Jahresbeginn mehr als 28 Prozent an Wert verloren. Diese Entwicklung verstärkt die Erwartungen der Investoren an eine anhaltend starke Geschäftsentwicklung. Beobachter verweisen darauf, dass Salesforce nun zeigen müsse, wie nachhaltig der jüngste Nachfrageanstieg ist und ob die KI-Produkte langfristig stabile Erträge liefern können.

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