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SAGA Metals verdoppelt Bohrkapazität auf Radar-Projekt für kritische Mineralien

Ein zweites Diamantbohrgerät beschleunigt die MRE-Bohrungen in Labrador und steigert die tägliche Kapazität auf rund 400 Meter.

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SAGA Metals verdoppelt Bohrkapazität auf Radar-Projekt für kritische Mineralien

Saga Metals Corp. (TSXV: SAGA, OTCQB: SAGMF, FSE: 20H) hat den Einsatz eines zweiten Diamantbohrgeräts auf seinem Radar-Projekt in Labrador, Kanada, bekannt gegeben. Damit verdoppelt das nordamerikanische Explorationsunternehmen seine tägliche Bohrkapazität auf rund 400 Meter. Ziel ist es, das erste Diamantbohrprogramm für die Mineralressourcenschätzung (MRE) in der Zone Trapper zügig abzuschließen.

Der strategische Schritt soll sicherstellen, dass der technische Bericht gemäß dem kanadischen Standard NI 43-101 noch Ende 2026 veröffentlicht werden kann. Bislang wurden insgesamt 13.149 Meter in 57 Bohrlöchern (R-0008 bis R-0064) abgeschlossen. Die Bohrungen sind nun bis zum Loch R-0064 fortgeschritten, wobei eines der Geräte in Trapper North und das andere in Trapper South aktiv ist.

Starke Mineralisierungsergebnisse aus der Zone Trapper

Die bisherigen Ergebnisse aus dem MRE-Bohrprogramm sind bemerkenswert. Für 39 Diamantbohrlöcher (R-0008 bis R-0046) liegen bereits Analyseergebnisse vor, die konsistente und breite Abschnitte mit Oxidmineralisierung belegen. Mehrere Löcher weisen dicke Oxidkern-Abschnitte von über 70 bis 144 Metern auf, wobei bestimmte Analyseintervalle häufig über 58 % Fe₂O₃, 8 % TiO₂ und 0,37–0,44 % V₂O₅ liegen – Werte, die für ein Titan-Vanadium-Eisen-Projekt von erheblicher Bedeutung sind.

Besonders hervorzuheben ist Bohrloch R-0061 im Querschnitt S11: Es weist eine Oxidzone von 224,1 Metern Länge auf, mit einer wahren Mächtigkeit von 204,7 Metern. Die Zone setzt sich aus 131,6 Metern rhythmischer Schichtung und 93,5 Metern halb-massiver Oxidmineralisierung zusammen. Auch Bohrloch R-0059 im Querschnitt T03 lieferte mit 185,7 Metern Oxidzone starke Ergebnisse, darunter 167,3 Meter rhythmische Schichtung.

Michael Garagan, CGO und Director von Saga Metals, kommentierte die Entwicklung: „Die Bereitstellung eines zweiten Diamantbohrgeräts vor Ort ist ein bedeutender Schritt nach vorn für das Programm. Es ermöglicht uns, unsere Bohrungen maßgeblich zu beschleunigen und fest auf Kurs zu bleiben, um die für unsere erste Mineralressourcenschätzung erforderlichen Löcher fertigzustellen. Mit der sich aufbauenden starken Dynamik sind wir nun bis zum Bohrloch R-0064 vorangekommen, während wir die mineralisierten Zonen weiterhin systematisch erweitern und definieren."

Radar-Projekt: Strategische Lage und Oxidkorridor

Das Radar-Projekt befindet sich zu 100 % im Besitz von Saga Metals und liegt nur 10 Kilometer von Cartwright in Labrador entfernt – erreichbar über eine ganzjährig befahrbare Asphalt- und Schotterstraße. Diese logistisch günstige Lage ist für den effizienten Bohrfortschritt ein wichtiger Vorteil.

Die Zone Trapper ist Teil eines bestätigten zentralen Oxidkorridors, der sich über 29 Quadratkilometer erstreckt und auch die Zonen Falcon und Hawkeye umfasst. Dieser Korridor wurde mittels der QMAGT-Methode (vertikale Gradientenanomalie) kartiert und validiert. Die rhythmische Bänderung und halb-massive bis massive Oxidmineralisierung werden in Trapper South konsistent beobachtet, was mit den hochgradigen Ergebnissen aus Trapper North übereinstimmt.

Detaillierte Bohrlochprotokolle bestätigen Kontinuität

Die zuletzt protokollierten Bohrlöcher R-0058 bis R-0061 liefern wichtige geologische Einblicke. Bohrloch R-0058 (Querschnitt T02, Azimut 38°, Neigung -45°, Gesamttiefe 299 m) durchteufte die Oxidzone bei 71,5 Metern mit einem scharfen Kontakt zwischen Gabbronorit und rhythmischer Bänderung; die Oxidzone ist 53,02 Meter lang. Bohrloch R-0060 (Querschnitt T03, Neigung -60°, Gesamttiefe 335 m) ergab eine 160,9 Meter lange Oxidzone, bestehend aus 72 Metern rhythmischer Schichtung und 88,9 Metern halb-massivem Oxid.

Die Querschnitte T02 und T03 illustrieren die Kontinuität der Mineralisierung zwischen Trapper North und Trapper South und liefern wichtigen geologischen Kontext für das Gesamtsystem. Die Protokollierung von Loch R-0062 ist derzeit im Gange, während R-0063 und R-0064 aktiv gebohrt werden.

Das Unternehmen strebt an, die erste Mineralressourcenschätzung Ende 2026 vorzulegen. Hervorragende Kernausbeute und repräsentative Probenahmen unterstützen dabei die laufenden metallurgischen Tests. Für deutsche Anleger ist das Projekt auch über die Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel 20H zugänglich.

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