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Saab hebt Prognose nach starkem Quartal an

Rüstungskonzern steigert Umsatz und investiert in Ausbau der Produktionskapazitäten

Saab hebt Prognose nach starkem Quartal an

Saab hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 ein anhaltendes Wachstum gemeldet. Der schwedische Rüstungskonzern konnte im dritten Quartal eine deutliche Umsatzsteigerung in allen Geschäftsbereichen verzeichnen und hob seine Jahresprognose an. Nach Angaben von Präsident und CEO Micael Johansson stützten ein starker Auftragsbestand und die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie die positive Entwicklung. Saab konzentriere sich weiterhin auf den Ausbau der Produktionskapazitäten und die pünktliche Belieferung der Kunden, um das künftige profitable Wachstum sicherzustellen.

Im dritten Quartal beliefen sich die Auftragseingänge auf 20.861 Millionen schwedische Kronen, nach 21.173 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen meldete eine Zunahme mittlerer Aufträge und verzeichnete einen Umsatz von 15.871 Millionen Kronen gegenüber 13.546 Millionen im Vergleichszeitraum, was einem organischen Wachstum von 18,3 Prozent entspricht. Besonders das Segment Aeronautics trug mit einer überdurchschnittlichen Entwicklung zum Ergebnis bei.

Das EBITDA stieg auf 2.173 Millionen Kronen, nach 1.888 Millionen im Vorjahr, und entsprach einer Marge von 13,7 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 16 Prozent auf 1.374 Millionen Kronen, bei einer Marge von 8,7 Prozent. Der Nettogewinn erreichte 975 Millionen Kronen, nach 972 Millionen im Vorjahresquartal, und das Ergebnis je Aktie lag bei 1,77 Kronen.

Der operative Cashflow belief sich auf 142 Millionen Kronen, deutlich unter dem Vorjahreswert von 3.188 Millionen, was Saab auf höhere Investitionen und den Zeitpunkt größerer Meilensteinzahlungen zurückführte. Die Nettoverschuldung betrug zum Quartalsende 667 Millionen Kronen, nach 478 Millionen ein Jahr zuvor.

Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung hob Saab die Prognose für das Gesamtjahr an. Das Unternehmen erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum zwischen 20 und 24 Prozent, zuvor lag die Spanne zwischen 16 und 20 Prozent. Gleichzeitig bekräftigte Saab, dass das EBIT stärker wachsen soll als der Umsatz und der operative Cashflow für das Gesamtjahr positiv ausfallen wird.

Saab beschäftigt rund 26.000 Mitarbeitende weltweit und entwickelt Systeme für Luftfahrt, Bewaffnung, Sensorik und Unterwassertechnik. Das Unternehmen sieht sich als integralen Bestandteil der nationalen Verteidigungsfähigkeiten mehrerer Staaten.

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