Rüstungsaktien boomen: Geopolitik trifft deutsche Wirtschaft hart
Eskalation im Nahen Osten treibt europäische Verteidigungswerte auf Rekordhöhen – während Deutschland mit strukturellen Wirtschaftsproblemen kämpft.

Der 6. März 2026 markiert eine scharfe Spaltung an den globalen Finanzmärkten. Anhaltende Konflikte zwischen den USA, Israel und dem Iran haben europäische Rüstungsaktien in die Höhe getrieben, während Deutschland gleichzeitig mit wirtschaftlicher Schwäche, strukturellen Veränderungen am Anleihemarkt und industriellen Streitigkeiten zu kämpfen hat.
BAE Systems führte die Rally mit einem Plus von 7,9 Prozent an. Saab und Thales legten jeweils 6,1 Prozent zu, der deutsche Sensor- und Radarspezialist Hensoldt stieg um 5,2 Prozent. Kongsberg, Leonardo und Chemring verzeichneten Zuwächse von jeweils rund 4,5 bis 4,7 Prozent. Der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall, Dassault Aviation und Spaniens Indra Sistemas gewannen je 3,5 Prozent. Citi-Analyst Charles Armitage hob dabei gezielt Unternehmen im Bereich Raketentechnologie und Luftabwehrsysteme hervor.
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