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Russlands Öl- und Gas-Einnahmen: Drastischer Einbruch

Sinkende Preise und Sanktionen belasten Russlands wichtigste Finanzquelle: Öl- und Gasindustrie vor Herausforderungen

Russlands Öl- und Gas-Einnahmen: Drastischer Einbruch

Russlands Öl- und Gasindustrie, die als wichtigste Finanzierungsquelle des Landes dient, verzeichnet einen drastischen Einbruch der Einnahmen. Dies ist hauptsächlich auf niedrigere Preise für Rohstoffe am Weltmarkt sowie auf das EU-Embargo und -Preisdeckel zurückzuführen. Darüber hinaus sieht sich Russland aufgrund der von westlichen Ländern verhängten Sanktionen gezwungen, sein Öl zu deutlich reduzierten Preisen zu verkaufen. Laut dem Finanzministerium in Moskau gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf knapp 5,4 Milliarden Euro zurück.

Der Durchschnittspreis für Russlands wichtigste Rohölsorte Ural lag zwischen Januar und Juni 2023 bei 52,17 Dollar pro Fass, während es im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch 84,09 Dollar waren. Ein Fass Ural ist derzeit etwa 27 Dollar günstiger als die Nordseesorte Brent. Vor dem Ukraine-Konflikt betrug der Preisunterschied zwischen den beiden Sorten weniger als einen Dollar pro Fass.

Die Einnahmen aus der Öl- und Gasindustrie tragen nach wie vor rund ein Drittel der russischen Haushaltseinnahmen bei und sind essentiell für die Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine. Allerdings ist die Abhängigkeit von diesen Einnahmen ein Risiko für die russische Wirtschaft, insbesondere angesichts der aktuellen Einbrüche. Die Zerstörungen im Ukraine-Konflikt erfordern umfangreiche Wiederaufbauanstrengungen, um Städte, Infrastruktur und ganze Industrien wiederherzustellen.

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