Russischer Aktienmarkt schließt schwächer – MOEX Index auf 3-Monats-Hoch
Trotz breiter Verluste erreichte der MOEX Russia Index zum Handelsschluss in Moskau ein neues 3-Monats-Hoch.

Die russischen Aktienmärkte schlossen die jüngste Handelssitzung mit überwiegenden Verlusten ab. Der MOEX Russia Index notierte zum Handelsschluss in Moskau unverändert bei 0,00% und markierte dabei dennoch ein neues 3-Monats-Hoch. An der Moskauer Börse überwogen die Verlierer deutlich: 183 Titel schlossen im Minus, lediglich 61 Werte legten zu, während vier Aktien unverändert blieben.
Zu den stärksten Werten der Sitzung zählte TATNEFT, der russische Ölproduzent, der um 3,04% auf 559,50 Punkte kletterte. Goldproduzent Polyus PJSC gewann 3,03% und schloss bei 2.581,20, während der Energiekonzern LUKOIL PJSC um 2,99% auf 5.376,50 zulegte. Diese drei Titel stemmten sich erfolgreich gegen den allgemeinen Abwärtstrend.
Verlierer des Tages
Auf der Verliererseite stand die russische Fluggesellschaft Aeroflot PJSC, die um 1,59% auf 54,98 nachgab. Der Lebensmittelhändler Magnit PJSC verlor 1,49% und schloss bei 3.309,50. Der Energieversorger RusHydro PJSC verzeichnete ein Minus von 1,44% und notierte bei 0,44.
Der Russian Volatility Index (RVI), der die implizite Volatilität von Optionen auf den MOEX Russia Index misst, blieb ebenfalls unverändert bei 0,00% und notierte mit 23,92 auf einem neuen 1-Monats-Tief. Ein niedriger Volatilitätsindex signalisiert ruhigere Marktbedingungen und geringere Schwankungserwartungen der Marktteilnehmer.
Rohstoffe und Währungen im Aufwind
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Zur AktienanalyseAn den Rohstoffmärkten zeigte sich ein freundlicheres Bild. Gold-Futures für die April-Lieferung stiegen um 1,03% auf 5.247,90 US-Dollar je Feinunze. Rohöl zur April-Lieferung verteuerte sich um 2,78% auf 67,02 US-Dollar pro Barrel, der Brent-Kontrakt für Mai legte um 2,45% auf 72,48 US-Dollar zu.
Im Devisenmarkt stieg der USD/RUB-Kurs um 0,55% auf 77,30, der EUR/RUB-Kurs kletterte um 0,69% auf 91,32. Der US Dollar Index Future gab unterdessen leicht um 0,17% auf 97,57 nach. Für deutsche Anleger mit Blick auf russische Märkte bleibt die Währungsentwicklung des Rubels ein wesentlicher Risikofaktor.


