Rossmann erreicht neuen Umsatzrekord 2024
Expansionsstrategie stärkt Auslandsgeschäft und Filialnetz wächst um 330 Standorte

Die Drogeriekette Rossmann hat im vergangenen Jahr ein erneutes Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2023 um 10,2 Prozent und erreichte 15,3 Milliarden Euro. Dies teilte das in Burgwedel bei Hannover ansässige Unternehmen mit. Wie in der Vergangenheit machte Rossmann keine Angaben zum erzielten Gewinn.
Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 64.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt nahezu 5.000 Filialen, was einen weiteren Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Deutschland bleibt mit einem Umsatz von 9,9 Milliarden Euro sowie etwa 39.700 Beschäftigten die wichtigste Region für Rossmann. Im Heimatmarkt stieg die Zahl der Mitarbeitenden im Jahr 2024 um 100.
Das Auslandsgeschäft entwickelte sich im gleichen Zeitraum dynamischer als das Inlandsgeschäft. Es steuerte 5,4 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei. Mehr als die Hälfte der Rossmann-Filialen befinden sich mittlerweile außerhalb Deutschlands, und ein Drittel des gesamten Umsatzes wird im Ausland generiert. Rossmann ist in mehreren europäischen Ländern präsent, darunter Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Albanien, die Türkei und der Kosovo. Zusätzlich betreibt das Unternehmen seit 2021 einen Online-Shop in Dänemark und eröffnete im Dezember 2024 die erste Filiale in der Schweiz.
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Zur AktienanalyseIm Jahr 2024 vergrößerte sich das Filialnetz von Rossmann um rund 250 Standorte. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen die Eröffnung von 330 weiteren Filialen, davon 75 in Deutschland. Zur Umsetzung dieser Expansionsstrategie stellt Rossmann ein Investitionsvolumen von 540 Millionen Euro bereit. Dies entspricht einer Steigerung von 150 Millionen Euro im Vergleich zu den Investitionen des Vorjahres.


