Robotaxi in China: Wie weit ist autonomes Fahren wirklich?
In Shenzhen rollen Robotaxis bereits durch den Alltag – günstig, ruhig und ohne Fahrer am Steuer.

Im Shenzhenер Stadtteil Nanshan steigt ein Pärchen entspannt aus einem Fahrzeug und geht zu seiner Wohnung. Was unspektakulär klingt, ist in Deutschland noch Zukunftsmusik: Die beiden sind gerade mit einem Robotaxi gefahren – vollständig autonom, ohne menschlichen Fahrer.
Das autonome Fahren bringt aus Sicht vieler Nutzer klare Vorteile mit sich. Ruckartige Bremsmanöver oder abrupte Lenkbewegungen gehören beim Robotaxi in der Regel der Vergangenheit an. Viele Fahrgäste beschreiben die Fahrt als deutlich ruhiger und komfortabler als mit einem herkömmlichen Taxifahrer.
Günstig unterwegs ohne Fahrer
Besonders bemerkenswert ist der Preis: Für eine acht Kilometer lange Strecke zahlte das Paar lediglich knapp 15 Yuan – das entspricht umgerechnet rund 1,90 Euro. Damit unterbietet das Robotaxi viele klassische Taxiangebote deutlich und macht autonomes Fahren für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich.
China zeigt damit eindrucksvoll, wie weit die Technologie des autonomen Fahrens in der Praxis bereits gediehen ist. Während in Europa und den USA regulatorische Hürden und technische Bedenken den Rollout bremsen, sind Robotaxis in chinesischen Metropolen wie Shenzhen längst Teil des städtischen Alltags.
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Zur AktienanalyseFür Privatanleger, die den Sektor rund um autonomes Fahren und Mobilitätstechnologien im Blick haben, liefert die rasante Entwicklung in China wichtige Hinweise auf den globalen Stand der Branche. Die Volksrepublik positioniert sich zunehmend als Vorreiter bei der Kommerzialisierung selbstfahrender Fahrzeuge – ein Trend, der die internationale Wettbewerbsdynamik in diesem Technologiesegment maßgeblich prägt.


