ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Rio Tinto und Glencore verhandeln über Fusion

Gespräche könnten größte Zusammenlegung in der Bergbauindustrie schaffen

Rio Tinto und Glencore verhandeln über Fusion

Die Bergbauunternehmen Rio Tinto und Glencore haben Berichten zufolge erneut über eine mögliche Fusion verhandelt. Diese Gespräche wurden Ende des vergangenen Jahres initiiert, als Glencore das Unternehmen Rio Tinto kontaktierte, um eine Zusammenlegung der beiden Konzerne in Erwägung zu ziehen. Doch die Verhandlungen verliefen nur kurz und führten nicht zu einem konkreten Ergebnis. Es bleibt unklar, ob diese Gespräche fortgesetzt werden oder endgültig beendet sind.

Ein Zusammenschluss der beiden Branchenriesen würde zu einem Marktwert von etwa 158 Milliarden Dollar führen und somit das bisher größte Unternehmen im Bergbausektor hervorbringen. Dieses fusionierte Unternehmen hätte einen höheren Marktwert als der derzeit größte Wettbewerber BHP, dessen Wert bei etwa 126 Milliarden Dollar liegt. Beide Unternehmen, sowohl Rio Tinto als auch Glencore, lehnten eine Stellungnahme zu den Verhandlungen ab.

Bereits im Jahr 2014 hatten Rio Tinto und Glencore ähnliche Gespräche geführt, als Glencore ein Übernahmeangebot an Rio Tinto stellte. Damals lehnte das Unternehmen das Angebot ab. Ein erfolgreicher Deal hätte zu einem fusionierten Unternehmen geführt, das in der Lage gewesen wäre, den Konkurrenten BHP als weltgrößtes Bergbauunternehmen zu überholen. Trotz der damaligen Ablehnung bleibt die Möglichkeit einer Fusion zwischen den beiden Schwergewichten des Eisenerzbergbaus ein Thema von Interesse.

GlencoreRio TintoPartnerschaft

Disclaimer