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Rio Tinto stoppt Betrieb nach Todesfall in Kennecott-Kupfermine

Nach dem Tod eines Vertragsmitarbeiters hat der Bergbauriese den Betrieb in Utah vorübergehend eingestellt.

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Rio Tinto stoppt Betrieb nach Todesfall in Kennecott-Kupfermine

Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat den Betrieb in seiner Kennecott-Kupfermine im US-Bundesstaat Utah nach einem tödlichen Unfall ausgesetzt. Ein Mitarbeiter eines Subunternehmens kam am Donnerstag bei einem Vorfall in der Mine ums Leben. Rio Tinto bestätigte den Vorfall am Freitag, ohne weitere Details zum Hergang zu nennen.

CEO Simon Trott reagierte auf den Vorfall und kündigte an, persönlich zum Standort Kennecott zu reisen. Die Kennecott-Mine gilt laut Unternehmenswebsite als einer der produktivsten Kupferbergbaubetriebe weltweit und ist ein strategisch wichtiger Vermögenswert für Rio Tinto.

Erneuter Todesfall in Rio-Tinto-Betrieb

Der Unfall in Kennecott ist der jüngste in einer Reihe tödlicher Zwischenfälle in den Minen des Konzerns. Bereits im vergangenen Monat meldete Rio Tinto den Tod eines Vertragsmitarbeiters in seiner SimFer-Mine in Guinea. Diese Mine ist Teil des Eisenerzprojekts Simandou, einem der größten Eisenerzvorhaben weltweit.

Die häufenden Todesfälle dürften den Druck auf Rio Tinto in Sachen Arbeitssicherheit weiter erhöhen. Bergbaukonzerne stehen weltweit unter verschärfter Beobachtung, wenn es um den Schutz ihrer Belegschaft – einschließlich Vertragsarbeiter – geht. Rio Tinto ist nach eigenen Angaben der weltgrößte Eisenerzproduzent und betreibt Minen auf mehreren Kontinenten.

Die Kennecott-Mine nahe Salt Lake City in Utah produziert neben Kupfer auch Gold, Silber und Molybdän. Eine Wiederaufnahme des Betriebs hat Rio Tinto bislang nicht angekündigt.

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