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Rio Tinto steigert Eisenerz- und Kupferproduktion im Q4

Der weltgrößte Eisenerzproduzent Rio Tinto meldet deutliche Produktionssteigerungen im vierten Quartal 2024. Nach wetterbedingten Störungen zu Jahresbeginn erreichte das Unternehmen eine Rekordförderung.

Rio Tinto steigert Eisenerz- und Kupferproduktion im Q4

Rio Tinto hat am Mittwoch starke Produktionszahlen für das vierte Quartal 2024 vorgelegt. Der australisch-britische Bergbaukonzern profitierte dabei von einer Erholung nach extremen Wetterbedingungen und dem erfolgreichen Hochlauf wichtiger Kupferminen.

Rekordquartal bei Eisenerz

Die Eisenerzlieferungen aus der strategisch wichtigen Pilbara-Region in Westaustralien stiegen im Dezember-Quartal um 7 Prozent auf 91,3 Millionen Tonnen im Jahresvergleich. Die Produktion legte um 4 Prozent auf 89,7 Millionen Tonnen zu – ein neuer Quartalsrekord für das Unternehmen. Diese Zahlen markieren eine deutliche Erholung, nachdem Zyklone Anfang 2024 den Betrieb erheblich beeinträchtigt hatten.

Für das Gesamtjahr 2024 verzeichnete Rio Tinto bei den Eisenerzlieferungen aus Pilbara einen leichten Rückgang von 1 Prozent auf 326,2 Millionen Tonnen. Die Produktion blieb mit 327,3 Millionen Tonnen nahezu stabil. Die Jahresbilanz spiegelt die wetterbedingten Verluste zu Jahresbeginn wider, die durch das starke Schlussquartal teilweise kompensiert wurden.

Kupferproduktion übertrifft Erwartungen

Besonders erfreulich entwickelte sich das Kupfergeschäft: Die Förderung stieg im vierten Quartal um 5 Prozent auf 240.000 Tonnen. Haupttreiber war die Oyu Tolgoi-Mine in der Mongolei, die nach Abschluss ihrer unterirdischen Erschließung eine Rekordproduktion erreichte. Im Gesamtjahr 2024 legte die Kupferproduktion um beachtliche 11 Prozent auf 883.000 Tonnen zu und übertraf damit das obere Ende der unternehmenseigenen Prognose.

Meilenstein in Guinea

Ein strategisch wichtiger Erfolg gelang Rio Tinto mit den ersten Lieferungen aus dem Simandou-Eisenerzprojekt in Guinea. Das Projekt gilt als eines der weltweit größten unerschlossenen Eisenerzvorkommen und soll die Marktposition des Konzerns langfristig stärken. Die erfolgreichen Erstlieferungen im vierten Quartal markieren einen bedeutenden Meilenstein in der Unternehmensentwicklung.

Ausblick bleibt stabil

Rio Tinto bestätigte seine Produktionsprognose für 2025 und verwies auf stabile Betriebsbedingungen. Allerdings bleibt das Unternehmen weiterhin wetterbedingten Risiken ausgesetzt, insbesondere während der Zyklon-Saison in Westaustralien. Die Anleger dürften die robusten Q4-Zahlen positiv aufnehmen, da sie die operative Stärke des Bergbauriesen unterstreichen.

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