Rio Tinto investiert Milliarden in Pilbara-Mine
Eisenerzprojekt Brockman Syncline 1 soll 2027 früher als geplant starten

Rio Tinto hat angekündigt, 1,8 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung des Brockman-Syncline-1-Eisenerzprojekts in der Pilbara-Region in Westaustralien zu investieren. Der Bergbaukonzern teilte mit, dass das Vorhaben die erforderlichen Genehmigungen der staatlichen und bundesstaatlichen Behörden erhalten habe und nun voraussichtlich im Jahr 2027 mit der Erzproduktion beginnen werde. Dies wäre ein Jahr früher als ursprünglich geplant.
Das Unternehmen, das als weltweit größter Produzent von Eisenerz gilt, betonte, dass die Investition die Bedeutung der Pilbara-Region für den Konzern unterstreiche. Der Eisenerzabbau in diesem Gebiet trage weiterhin erheblich zu den Unternehmensgewinnen bei, auch wenn Rio Tinto zunehmend den Fokus auf Kupfer verlagere. Kupfer gilt als zentraler Rohstoff für die Energiewende und gewinnt daher strategisch an Bedeutung.
Das Brockman-4-Bergwerk, das Teil des Brockman-Syncline-1-Projekts ist, produzierte im Jahr 2024 insgesamt 43 Millionen Tonnen Eisenerz. Mit dem neuen Vorhaben soll die Betriebsdauer des gesamten Brockman-Hubs verlängert werden. Der Chef von Rio Tinto Iron Ore, Simon Trott, erklärte, dass die Erschließung von Brockman Syncline 1 eine langfristige Versorgung mit Eisenerz sichere.
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Zur AktienanalyseZum Brockman-Syncline-1-Projekt gehören neben Brockman 4 auch die Greater-Nammuldi-Mine. Die kombinierte jährliche Produktionskapazität des Projekts wird nach Angaben von Rio Tinto bei etwa 130 Millionen Tonnen Eisenerz liegen.

