Rheinmetall beliefert Ukraine mit "Gepard"-Munition
Technologische Herausforderungen und Diversifikation im Fokus des deutschen Rüstungsunternehmens

Das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall hat kürzlich die erste Lieferung von Munition für den Flugabwehrpanzer "Gepard" an die Ukraine abgeschlossen. Inmitten der anhaltenden Konflikte und der hohen Nachfrage nach Munition hat die Ukraine diese Lieferung dringend benötigt. Bis zum Ende des Jahres sollen insgesamt 40.000 Schuss Munition bereitgestellt werden. Die Bundesregierung finanziert diese Lieferungen, nachdem sie der Ukraine bereits 46 "Gepard"-Panzer zur Verfügung gestellt hat.
Die Produktion der Munition stellte für Rheinmetall eine besondere Herausforderung dar. Früher wurde die Munition in der Schweiz hergestellt, aber aufgrund des Neutralitätsgebots des Landes musste die Produktion nach Deutschland verlagert werden. Das Unternehmen musste die Fertigungstechniken teilweise neu entwickeln, da die ursprünglichen Werkzeuge nicht mehr verfügbar waren. Die Produktion findet nun im Rheinmetall-Werk im niedersächsischen Unterlüß statt.
Die "Gepard"-Munition ist speziell konzipiert, um eine breite Palette von Zielen zu bekämpfen. Sie besteht aus zwei Haupttypen: Sprengbrandmunition für den Abschuss von Drohnen, Helikoptern und Flugzeugen sowie Unterkalibermunition mit Schwermetall-Pfeilen für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich positiv über die schnelle und effiziente Umsetzung der Produktion und betonte die fortgesetzte Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, insbesondere in den Bereichen Artillerie, Munition und bodengebundene Luftverteidigung.
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Zur AktienanalyseIn einem weiteren Geschäftsfeld plant Rheinmetall, seine Luftfahrttechnik-Sparte durch die Herstellung von Rumpfmittelteilen für das amerikanische Kampfflugzeug F35 zu erweitern. Eine neue Fabrik in Weeze, Nordrhein-Westfalen, soll bis zu 450 Arbeitsplätze schaffen. Das Unternehmen wird auch mit der Techniksparte der Lufthansa kooperieren, die sich zunehmend im Verteidigungsgeschäft engagieren möchte.


