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Restaurant Brands übertrifft Erwartungen dank starkem Burger King USA

Sparangebote und Modernisierungen treiben das flächenbereinigte Umsatzwachstum von Burger King USA auf 8,5 Prozent.

Restaurant Brands übertrifft Erwartungen dank starkem Burger King USA

Restaurant Brands International hat im zweiten Quartal 2025 die Analystenerwartungen beim flächenbereinigten Umsatzwachstum übertroffen. Maßgeblich dazu beigetragen hat das starke Abschneiden der US-Kette Burger King. Das in Toronto ansässige Unternehmen meldete für das am 30. Juni beendete Quartal ein weltweites flächenbereinigtes Umsatzwachstum von 3,8 Prozent – deutlich über den von Analysten erwarteten rund 3,0 Prozent.

Der Quartalsumsatz lag bei 2,52 Milliarden US-Dollar, knapp unter den Schätzungen von 2,53 Milliarden Dollar. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie stieg auf 1,07 US-Dollar, nach 94 US-Cent im Vorjahreszeitraum.

Burger King USA mit beeindruckendem Wachstumssprung

Das US-Geschäft von Burger King legte beim flächenbereinigten Umsatz um bemerkenswerte 8,5 Prozent zu – nach lediglich 1,5 Prozent im Vorjahresquartal. Analysten hatten im Durchschnitt nur ein Plus von rund 3,5 Prozent erwartet. Damit übertraf die Kette die Prognosen mehr als doppelt so stark wie erwartet.

Treiber dieses Wachstums waren gezielte Preisangebote wie die Menü-Deals „2 für 5 Dollar" und „3 für 7 Dollar". Diese Aktionen sprachen gezielt Verbraucher an, die ihre diskretionären Ausgaben angesichts anhaltender Inflation und gestiegener Lebenshaltungskosten zurückgefahren hatten. Restaurant Brands hat in den vergangenen Jahren zudem massiv in Burger King investiert, um durch Restaurant-Modernisierungen und Marketinginitiativen den Absatz wieder anzukurbeln.

Fast-Food-Ketten setzen branchenweit verstärkt auf Sparmenüs, Kombi-Angebote und preisorientierte Werbeaktionen. Der Hintergrund: Geopolitische Unsicherheiten und eine hartnäckige Inflation belasten die Kaufkraft vieler Konsumenten – besonders in den USA und Kanada.

Tim Hortons bleibt hinter den Erwartungen zurück

Weniger erfreulich verlief das Quartal für die kanadische Kaffeekette Tim Hortons. Der flächenbereinigte Umsatz in Kanada stieg lediglich um 0,1 Prozent, nach einem Plus von 3,6 Prozent im Vorjahr. Analysten hatten ein Wachstum von 1,5 Prozent erwartet. Tim Hortons betreibt mit Stand Februar 2026 rund 3.900 Restaurants in Kanada und macht etwa 41 Prozent des Betriebsergebnisses von Restaurant Brands aus.

Auch Tim Hortons setzt auf Preis-Leistungs-Angebote: Frühstückssandwich- oder Wrap-und-Kaffee-Kombinationen sind für 3 kanadische Dollar erhältlich, während reichhaltige Wrap-Menüs 8,99 kanadische Dollar kosten.

Zusätzlich sieht sich Restaurant Brands einem Kostendruck durch steigende Rohstoffpreise ausgesetzt. Besonders Rindfleisch, das etwa ein Viertel des Lebensmittelkorbs des Unternehmens ausmacht, verteuert sich spürbar.

Gemischtes Bild in der Fast-Food-Branche

Die Ergebnisse von Restaurant Brands spiegeln ein insgesamt uneinheitliches Bild in der Branche wider. McDonald's verfehlte Anfang der Woche die Erwartungen für das US-Umsatzwachstum und verwies auf operative Herausforderungen, die die Wirkung der Sparangebote abschwächten. Yum Brands hingegen übertraf in der Vorwoche die Schätzungen für Gewinn und flächenbereinigtes Umsatzwachstum – trotz eines Cyclosporose-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft Taco Bell.

Die in den USA notierten Aktien von Restaurant Brands reagierten dennoch mit einem Kursrückgang von rund 3 Prozent im frühen Handel. Offenbar wogen die schwächeren Ergebnisse bei Tim Hortons und der leicht verfehlte Gesamtumsatz schwerer als die positiven Überraschungen bei Burger King.

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