ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Rekorddividenden weltweit

Ein Blick auf die Einflussfaktoren und regionale Unterschiede im ersten Quartal 2024

Rekorddividenden weltweit

Börsennotierte Unternehmen weltweit haben im ersten Quartal dieses Jahres Rekorddividenden an ihre Aktionäre ausgeschüttet. Die Investmentgesellschaft Janus Henderson teilte mit, dass die 1.200 größten börsennotierten Firmen insgesamt 339,2 Milliarden Dollar an ihre Anleger zahlten, was knapp 313 Milliarden Euro entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Dividenden um 2,4 Prozent an. Dieser Anstieg wurde maßgeblich von Unternehmen wie Alibaba und Meta beeinflusst, die erstmals überhaupt Geld an ihre Aktionäre ausschütteten.

Besonders der Bankensektor trug laut Janus Henderson zu diesem Anstieg bei. Meta und Alibaba zahlten zusammen 3,7 Milliarden Dollar an ihre Investoren, was die Hälfte des Anstiegs im ersten Quartal ausmachte. Dies markiert einen historischen Schritt für diese Unternehmen, da sie bisher noch keine Dividenden ausgeschüttet hatten. Jedoch gab es auch Ausnahmen: Der Transportsektor verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr geringere Ausschüttungen, hauptsächlich aufgrund von Dividendenkürzungen beim dänischen Logistikunternehmen Maersk.

Ein Großteil der Dividendenausschüttungen entfiel mit 180 Milliarden Dollar auf die USA, die somit einen Quartalsrekord verzeichneten. Im Gegensatz dazu gingen die Auszahlungen in Europa zurück, wobei das erste Quartal traditionell schwächer ist, da viele Unternehmen ihre Dividenden im zweiten Quartal ausschütten. Auch in Deutschland waren die Dividendenzahlungen rückläufig, obwohl im vergangenen Jahr die 40 größten börsennotierten deutschen Unternehmen ihren Aktionären eine Rekordsumme von 53,8 Milliarden Euro auszahlten.

Dividenden

Disclaimer