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Rebike sichert Millionen-Investition von Decathlon Pulse

Start-up plant Expansion und erhöht Kapazitäten für gebrauchte E-Bikes in Europa

Rebike sichert Millionen-Investition von Decathlon Pulse

Das Start-up Rebike, das sich auf die Aufbereitung und den Verkauf gebrauchter E-Bikes spezialisiert hat, hat kürzlich eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 13 Millionen Euro eingesammelt. Zu den prominenten Investoren zählt Decathlon Pulse, die Wagniskapitalabteilung des weltweit führenden Sporthändlers Decathlon. Mit diesem Kapital plant das Unternehmen, seine Kapazitäten im Werk in Kempten auszubauen. In dieser Stadt bereiten etwa 100 Mitarbeiter jährlich rund 20.000 Elektroräder auf. Bis 2025 soll die Zahl auf 30.000 gesteigert werden, mit einem Umsatzanstieg von 50 Prozent jährlich. Dieses Jahr werden bis zu 40 Millionen Euro Umsatz erwartet.

Neben dem Ausbau des deutschen Marktes plant Rebike auch, sein Geschäft in anderen europäischen Ländern auszuweiten. Nach dem erfolgreichen Start in Frankreich sollen nun auch Belgien und die Niederlande folgen. Rebike verfolgt das Ziel, hochwertige gebrauchte E-Bikes anzubieten. Zu Beginn wollten die Gründer Thomas Bernik und Sven Erger gebrauchte Elektroräder von Privatpersonen und Vorführmodelle von Herstellern beziehen. Doch dies erwies sich als nicht rentabel, weshalb sie ihr Geschäftsmodell anpassen mussten. Heute stammen die meisten aufbereiteten Räder aus dem Dienstrad-Leasing.

Rebike hat seit seiner Gründung im Jahr 2018 bereits 40 Millionen Euro von Investoren erhalten. Die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens ist ein wichtiger Grund für das Interesse der Geldgeber. Franck Vigo, Chef von Decathlon Pulse, betonte, dass die Investition Decathlon Pulse an die Spitze der Kreislaufwirtschaft im Radsport bringe. Neben Decathlon Pulse haben sich auch bestehende Gesellschafter wie Circularity Capital, Tengelmann Ventures, Parkshore und Vorwerk Ventures an der Finanzierungsrunde beteiligt.

Für die Zukunft könnte Rebike verstärkt von Decathlon profitieren. Bislang werden die aufbereiteten E-Bikes lediglich auf dem Online-Marktplatz des französischen Unternehmens verkauft. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Fahrräder auch in den weltweit über 1700 Decathlon-Geschäften anzubieten. Dies könnte für Rebike eine erhebliche Expansion bedeuten. Das Unternehmen plant langfristig, 100.000 Räder jährlich aufzubereiten und denkt bereits über einen zweiten Standort nach.

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