Raytheon erhält 2-Milliarden-Dollar-Auftrag für Militärsatellitenterminals
Das US-Verteidigungsministerium erweitert einen bestehenden Vertrag mit Raytheon auf insgesamt 2,97 Milliarden Dollar.

Raytheon hat vom US-Verteidigungsministerium eine Vertragsänderung im Wert von 2,01 Milliarden Dollar erhalten. Der Auftrag betrifft die Produktion sogenannter Advanced Extremely High Frequency (AEHF) Terminals – hochsichere Satellitenkommunikationssysteme für das US-Militär. Die Vergabe erfolgte am vergangenen Freitag durch das Pentagon.
Durch die Erweiterung steigt der Gesamtwert des ursprünglich 2021 vergebenen Vertrags von 960 Millionen Dollar auf nun 2,97 Milliarden Dollar. Die Vertragsnummer FA8735-21-D-0001 war ursprünglich als Höchstbetragsvereinbarung strukturiert worden. Diese Vertragsform gibt dem Auftraggeber Flexibilität bei der Abrufmenge innerhalb eines festgelegten Rahmens.
Produktion in Massachusetts und Florida
Die Arbeiten werden an zwei Raytheon-Standorten in den USA durchgeführt: in Marlboro im Bundesstaat Massachusetts sowie in Largo, Florida. Als Fertigstellungstermin nennt das Pentagon den 9. August 2031. Zum Zeitpunkt der Auftragserteilung wurden keine Haushaltsmittel direkt gebunden.
Zuständige Vergabestelle ist die Strategic Communications Division des Air Force Nuclear Weapons Center in Bedford, Massachusetts. AEHF-Systeme gehören zu den modernsten militärischen Kommunikationstechnologien der USA. Sie ermöglichen abhörsichere Verbindungen für strategische und taktische Operationen auch unter extremen Störbedingungen.
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Zur AktienanalyseFür Raytheon, das zur RTX Corporation gehört, stärkt der Großauftrag das Rüstungsgeschäft erheblich. Angesichts steigender Verteidigungsausgaben in den USA und weltweit zählen gesicherte Satellitenkommunikationssysteme zu den strategisch bedeutsamsten Beschaffungsprogrammen des Pentagon.


