Raketen und Drohnen greifen US-Botschaft in Bagdad erneut an
Sicherheitskreise berichten von wiederholten Attacken auf US-Einrichtungen im Irak am Dienstag.

Bagdad steht erneut im Fokus militanter Angriffe: Am Dienstag, dem 17. März, haben Unbekannte die US-Botschaft und weitere diplomatische Einrichtungen der Vereinigten Staaten im Irak mit Raketen und Sprengdrohnen attackiert. Es handelte sich dabei um eine Fortsetzung einer bereits zuvor am selben Tag begonnenen Angriffsserie, wie Sicherheitskreise gegenüber Reuters bestätigten.
Bei den Angriffen auf die US-Botschaft in Bagdad lösten die einschlagenden Projektile Sirenenalarm aus. Eine Explosion war in der Nähe des Botschaftsgeländes zu hören. Berichte über Verletzte oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor.
Luftabwehr am Flughafen aktiviert
Besonders brisant: Mindestens drei Sprengdrohnen nahmen zusätzlich eine diplomatische Einrichtung der USA in der Nähe des internationalen Flughafens von Bagdad ins Visier. Daraufhin wurden C-RAM-Luftabwehrsysteme aktiviert – ein Raketenabwehrsystem, das speziell zur Abwehr von Raketen, Artillerie und Mörsergranaten eingesetzt wird.
Die erneuten Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak reihen sich in eine Serie ähnlicher Attacken ein, die in der Region seit Jahren immer wieder aufflackern. Schiitische Milizen mit Verbindungen zum Iran gelten dabei als Hauptverdächtige, auch wenn eine offizielle Zuordnung der aktuellen Angriffe bislang aussteht.
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