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Rainbow Rare Earths treibt Machbarkeitsstudie für Phalaborwa-Projekt voran

Das LSE-notierte Unternehmen optimiert das Fließschema für die weltweit erste kommerzielle Seltenerdegewinnung aus Phosphorgips.

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Rainbow Rare Earths treibt Machbarkeitsstudie für Phalaborwa-Projekt voran

Rainbow Rare Earths macht bei der endgültigen Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, DFS) für sein Projekt Phalaborwa in der südafrikanischen Provinz Limpopo deutliche Fortschritte. Im ersten Halbjahr dieses Jahres konzentrierten sich die Arbeiten auf die Optimierung und Vereinfachung des Fließschemas, um die Betriebsfähigkeit der Anlage zu verbessern und die Risiken beim Übergang zum kommerziellen Maßstab zu reduzieren.

Phalaborwa ist ein Pionierprojekt: Es soll das weltweit erste Vorhaben werden, das Seltenerdelemente kommerziell aus Phosphorgips gewinnt – einem Abfallprodukt der Phosphorsäureproduktion. Dieser Ansatz verspricht, viele der typischen Kosten, Risiken und langen Vorlaufzeiten traditioneller Bergbauprojekte zu umgehen, was das Projekt für Investoren besonders attraktiv macht.

Pilotanlage erfolgreich in Betrieb

Die Pilotanlage von Rainbow war im gesamten ersten Halbjahr erfolgreich in Betrieb. Nachdem das Unternehmen die Fähigkeit zur Herstellung eines kommerziellen Zwischenprodukts nachgewiesen hatte, wurden die Optimierungsarbeiten am Lösungsmittelextraktions-Trennverfahren unter Einsatz innovativer Technologien zur Trennung seltener Erden fortgesetzt.

Die Testarbeiten haben das Fließschema erheblich vereinfacht: Mittlerweile befinden sich 75 Prozent des Fließschemas bereits in der Engineering-Phase der DFS. Die abschließende Optimierung des Lösungsmittelextraktionskreislaufs ist derzeit noch im Gange.

CEO George Bennett kommentiert die Entwicklungen: „Durch die Einrichtung unseres eigenen metallurgischen und analytischen Labors in Johannesburg konnte Rainbow umfangreiche Testarbeiten abschließen, um die Kapital- und Betriebskosten für das Phalaborwa-Verfahren zu optimieren, während gleichzeitig das Fließschema vereinfacht und die Betriebsfähigkeit verbessert wurde." Bennett betont weiter, dass der Fokus nun auf der Integration des Lösungsmittelextraktionskreislaufs in den Gesamtprozess liege und Phalaborwa ein kurzfristiger Produzent von leichten und schweren Seltenen Erden am unteren Ende der Kostenkurve der Branche sein werde.

Vereinfachtes Fließschema steigert Effizienz

Die Optimierungsarbeiten mit dem technischen Partner von Rainbow haben zu einer wichtigen Aktualisierung des Fließschemas geführt. Neu ist, dass ein gemischter Seltenerd-Feed kosteneffizienter direkt aus dem kontinuierlichen Ionenaustauschkreislauf in das Lösungsmittelextraktions-Trennverfahren eingespeist werden kann – ohne dass zuvor ein Zwischenprodukt hergestellt werden muss. Dies vereinfacht den Prozess weiter und senkt potenzielle Kosten.

Das geplante Endprodukt aus dem Lösungsmittelextraktionskreislauf umfasst getrenntes Neodym-Praseodym-Oxid sowie Samarium, Europium und Gadolinium mit einer Reinheit von 99,5 Prozent. Darüber hinaus werden kommerzielle Mengen an Dysprosium, Terbium und Yttrium erwartet – Elemente, die höhere Renditen erzielen sollen als das Zwischenprodukt allein.

Seltene Erden sind für die Herstellung von Hochleistungsmagneten, Elektrofahrzeugen und zahlreichen Hightech-Anwendungen unverzichtbar. Die westliche Welt sucht intensiv nach Alternativen zu den dominierenden chinesischen Lieferketten. Projekte wie Phalaborwa, die auf kostengünstige und umweltfreundlichere Verfahren setzen, könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Rainbow Rare Earths ist an der Londoner Börse (LSE) notiert und verfolgt mit dem Phosphorgips-Ansatz einen technologisch innovativen Weg in diesem strategisch bedeutsamen Markt.

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