Prominente in Not: Millionenschwere Immobilienverluste in New York und Hollywood
Herausforderungen auf dem Luxusimmobilienmarkt und die Folgen für die Reichen und Berühmten

New York und Hollywood haben immer schon als Inbegriff von Luxus und Glamour gegolten, doch selbst die bekanntesten Prominenten bleiben nicht von den Launen des Immobilienmarktes verschont. In den letzten Jahren wurden einige der berühmtesten Persönlichkeiten mit Millionenverlusten konfrontiert, als sie sich von ihren Immobilien trennten. Diese prominenten Beispiele zeigen, dass selbst der Reichtum und der Ruhm nicht vor den Risiken des Immobilienmarktes schützen.
In New York, einer der teuersten Immobilienmärkte der Welt, waren sogar hochkarätige Prominente wie Leonardo DiCaprio und Taylor Swift nicht immun gegen die Herausforderungen des Marktes. DiCaprio verkaufte seine Dreizimmerwohnung im exklusiven Greenwich Village für acht Millionen Dollar, nachdem er sie 2014 noch für zehn Millionen Dollar erworben hatte. Dies bedeutete einen Verlust von beachtlichen zwei Millionen Dollar für den mehrfachen Oscar-Preisträger, der einige seiner bekanntesten Filme in der Stadt gedreht hatte.
Auch die berühmte Sängerin Taylor Swift musste einen herben Verlust hinnehmen, als sie ihr Stadthaus im begehrten Viertel Tribeca in Manhattan verkaufte. Obwohl sie 2017 stolze 18 Millionen Dollar für das Haus mit fünf Schlafzimmern bezahlt hatte, erzielte sie beim Verkauf in diesem Jahr lediglich 16,5 Millionen Dollar - ein Verlust von immerhin 1,5 Millionen Dollar.
Eine weitere bemerkenswerte Persönlichkeit, die mit Immobilienverlusten zu kämpfen hatte, ist die Historikerin Susan Weber, ehemalige Ehefrau des Finanzmilliardärs George Soros. Ihr Penthouse an der Upper West Side in Manhattan war bereits elf Jahre auf dem Markt, als es schließlich für 20,5 Millionen Dollar verkauft wurde. Dies lag nicht nur 4,5 Millionen Dollar unter dem Kaufpreis von 25 Millionen Dollar im Jahr 2006, sondern auch deutlich unter den 50 Millionen Dollar, die sie ursprünglich im Jahr 2012 verlangt hatte.
In Hollywood, einem weiteren Hotspot für Luxusimmobilien, sahen sich auch bekannte Persönlichkeiten wie Britney Spears, Jennifer Lopez und Sandra Bullock mit Verlusten konfrontiert. Spears verkaufte ihr Haus in Calabasas, Kalifornien, für 10,1 Millionen Dollar, obwohl sie es erst sechs Monate zuvor für zwölf Millionen Dollar erworben hatte. Jennifer Lopez erlitt einen Verlust von 2,4 Millionen Dollar, als sie ihr Penthouse mit vier Schlafzimmern für knapp 17,8 Millionen Dollar an einen Wall-Street-Topmanager verkaufte. Die Schauspielerin Sandra Bullock verkaufte ihre Eigentumswohnung in West Hollywood für 3,6 Millionen Dollar, nachdem sie 2017 noch 5,1 Millionen Dollar dafür gezahlt hatte.
Der Immobilienmarkt für Luxusimmobilien in Los Angeles war in den letzten Jahren von verschiedenen Herausforderungen betroffen, darunter auch die Einführung einer Luxussteuer von vier Prozent für Immobiliengeschäfte über fünf Millionen Dollar. Dies führte zu einem Angebotsstau, da viele Prominente ihre Luxusimmobilien vor dem Stichtag am 1. April verkaufen wollten.
Ein besonders auffälliges Beispiel für den Rückgang der Luxusimmobilienpreise ist "The One", eine Mega-Residenz über den Dächern von Los Angeles. Trotz ursprünglicher Preisforderungen von 500 Millionen Dollar erzielte der Verkauf in einer Zwangsversteigerung im Jahr 2022 nur 126 Millionen Dollar. Selbst nach einer vorherigen Senkung auf 295 Millionen Dollar blieb dieser Preis weit unter den Erwartungen.
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Zur AktienanalyseEin weiteres Problem für Luxusimmobilienkäufer sind die hohen Versicherungskosten, insbesondere in Gebieten in der Nähe der Küste. In Florida können die jährlichen Versicherungskosten für Nobelanwesen bis zu 600.000 Dollar betragen.
Ein weiterer Faktor, der den Markt für Luxusimmobilien beeinflusst, ist das Fehlen zahlungskräftiger Käufergruppen. Einige der teuersten Immobilien, wie das "Tarpon Island"-Anwesen in Palm Beach, Florida, das derzeit für 187 Millionen Dollar zum Verkauf steht, finden keine Interessenten. Die Unsicherheiten in Russland haben auch die Nachfrage von russischen Milliardären nach Luxusimmobilien in den USA gedämpft.


