Preissteigerungen im Alpen-Skiurlaub
Die Kosten steigen, aber die Alpen bleiben ein unvergessliches Winterparadies für Skifahrer

Skiurlaub in den Alpen wird in dieser Saison teurer, insbesondere in der Schweiz. Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Economics zeigt, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen sind. Eine Familie mit zwei Kindern muss in vielen Schweizer Skigebieten für eine Woche Skiurlaub mehr als 6.000 Franken ausgeben, in Saas-Fee sogar fast 8.500 Franken, was fast 9.000 Euro entspricht. Der Preisanstieg betrifft vor allem die Skipässe, die um neun Prozent teurer geworden sind. Peter Berger, Sprecher des Dachverbands Schweiz Tourismus, erklärt dies mit den gestiegenen Energiekosten für die Skigebietsbetreiber.
In der Schweiz praktizieren die meisten Skigebiete dynamische Preissysteme, bei denen die Preise je nach Wochentag, Wetter oder Buchungszeitpunkt variieren. Dennoch sind echte Schnäppchen selten zu finden, und Skifahrerinnen und Skifahrer zahlen letztendlich oft mehr. Der starke Schweizer Franken macht den Skiurlaub für Touristen aus Euro-Ländern zusätzlich teurer, insbesondere für Tagesgäste aus dem grenznahen Ausland. Trotz der gestiegenen Preise bleibt die Schweiz ein beliebtes Reiseziel für Wintersportbegeisterte.
Auch in Österreich zeichnet sich ab, dass der Skiurlaub teurer wird. Die Skitickets sind um bis zu 13 Prozent teurer geworden, und die Hotelkosten sind ebenfalls gestiegen. Das teuerste Skiticket kann am Arlberg in Tirol bis zu 75 Euro kosten, während der Durchschnittspreis bei 56 Euro für den Tagesskipass liegt. Dennoch vermeldet die österreichische Wirtschaftskammer einen guten Saisonstart, dank frühem Schneefall und breitem Angebot von Low-Budget bis Luxus-Skiangeboten.
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