Preissenkungen bei Flüssiggas im Januar beschlossen
Saudi Aramco und Sonatrach reagieren auf schwächere Nachfrage mit niedrigeren OSPs

Saudi Aramco und Sonatrach haben die offiziellen Verkaufspreise (OSPs) für Flüssiggas (LPG) im Januar gesenkt. Die Preise wurden im Vergleich zu Dezember um 1,6 % bis 6 % reduziert. Diese Entscheidung basiert laut Händlern auf einer geringeren Nachfrage nach dem Brennstoff.
Aramco, eines der weltweit führenden Ölunternehmen, reduzierte den Preis für Propan um 10 US-Dollar auf 625 US-Dollar pro Tonne. Der Preis für Butan wurde um 15 US-Dollar auf 615 US-Dollar pro Tonne gesenkt. Beide Substanzen, die unter den Oberbegriff LPG fallen, unterscheiden sich durch ihre unterschiedlichen Siedepunkte. Flüssiggas wird vor allem als Kraftstoff für Fahrzeuge, zur Heizung und als Ausgangsstoff für andere petrochemische Produkte eingesetzt.
Auch der algerische Energiekonzern Sonatrach senkte die Preise für Januar. Der Preis für Propan wurde um 35 US-Dollar auf 550 US-Dollar pro Tonne reduziert, während Butan um 25 US-Dollar günstiger ist und nun bei 560 US-Dollar pro Tonne liegt. Die offiziellen Verkaufspreise von Aramco dienen als Referenz für Lieferverträge, die LPG aus dem Nahen Osten in die Asien-Pazifik-Region exportieren. Sonatrachs Preise werden hingegen als Benchmark für Lieferungen in den Mittelmeerraum und das Schwarze Meer, einschließlich der Türkei, genutzt.
Die Entwicklung der Preise verdeutlicht die Bedeutung der offiziellen Verkaufspreise als Indikator für die globalen Handelsströme von Flüssiggas. Die Anpassungen spiegeln regionale Unterschiede in der Nachfrage wider und haben direkte Auswirkungen auf die Märkte, die auf diese Benchmarks angewiesen sind.
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Zur AktienanalyseDie Senkung der Preise erfolgt vor dem Hintergrund eines schwächelnden Verbrauchsmarktes und zeigt die Flexibilität der Produzenten, auf Veränderungen im globalen Energiemarkt zu reagieren.

