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PPG Industries: Sinkende Versicherungsprämien beleben Autoreparaturlack-Geschäft

US-Lackhersteller rechnet mit Erholung im zweiten Halbjahr 2024

PPG Industries: Sinkende Versicherungsprämien beleben Autoreparaturlack-Geschäft

Der US-amerikanische Lackhersteller PPG Industries sieht erste positive Signale für sein angeschlagenes Autoreparaturlack-Geschäft. Nach Angaben des in Pittsburgh ansässigen Konzerns könnten sinkende Kfz-Versicherungsprämien dazu führen, dass wieder mehr Fahrzeuge repariert und lackiert werden.

CEO Tim Knavish erklärte in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am Mittwoch, dass sich die Situation mit der Entspannung der Versicherungsprämien zu bessern scheine. Der Manager rechnet allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 mit einer Rückkehr zu normalen Kaufmustern bei den Kunden.

Pandemie-Folgen belasten Geschäft

Nach dem starken Anstieg der Kfz-Versicherungsprämien in der Post-Pandemie-Phase hatten viele Verbraucher gezögert, Schadensmeldungen einzureichen. Die Sorge vor noch höheren Prämien oder dem Verlust des Versicherungsschutzes führte dazu, dass zahlreiche Fahrzeuge unrepariert blieben.

Diese Zurückhaltung belastete das Autoreparaturlack-Geschäft von PPG erheblich. Der Konzern beliefert sowohl die Automobilindustrie als auch Reparaturwerkstätten mit seinen Lackprodukten und ist damit direkt von der Reparaturbereitschaft der Fahrzeughalter abhängig.

PPG Industries gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Lacken und Beschichtungen. Das Unternehmen ist in verschiedenen Segmenten tätig, darunter Industrielacke, Automobilserienlackierung und eben das Autoreparaturlack-Geschäft, das nun von der erwarteten Trendwende profitieren könnte.

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