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Portugiesischer Robotor soll geflutete Minenschächte überwachen können

Die Technologie dürfte in vielen Ländern auch zum Umweltschutz beitragen.

Portugiesischer Robotor soll geflutete Minenschächte überwachen können

Wie die Macau News Agency (MNA) berichtet, hat das Institut für Systemtechnik und Computer, Technologie und Wissenschaft (INESC TEC) aus Portugal einen Roboter für die Erkundung von überfluteten unterirdischen Minen entwickelt, der acht Stunden lang autonom navigieren kann. Laut MNA kündigte das in Porto ansässige Institut Pläne an, den Roboter mit dem Namen "UX-1NEO" diese Woche in der alten Uranmine Urgeiriça in Nelas (Bezirk Viseu), Portugal, zu testen. MNA merkte an, dass dies die ersten Tests des Roboters sind, der in Porto im Rahmen des europäischen Projekts UNEXUP entwickelt wurde und die Fähigkeit hat, acht Stunden lang autonom in einer Tiefe von bis zu tausend Metern zu navigieren. "Der neue Erkundungsroboter hat eine verbesserte "Hardware" und "Software", für eine bessere Leistung in Bezug auf Reichweite und Tiefe, sowie Datenerfassung, -management und -verarbeitung", so die Entwickler. INESC TEC-Forscher Alfredo Martins fügte hinzu, dass es sich um "einen der fortschrittlichsten Unterwasserroboter der Welt" handelt, da er eine neue modulare Architektur, "hohe Operationalität" und eine "breite Palette von Sensoren" integriert. Die neuen Fähigkeiten des Roboters "verleihen den Erkundungsmissionen mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit bei geringeren Kosten", so Martins. Der Roboter, dessen Volumen annähernd dem einer Kugel mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern entspricht, verfügt über sechs Kameras, dreidimensionale (3D) Sensorsysteme auf Basis von "Laser" und akustischen Mapping- und Bildsensoren. Dieses autonome Unterwassergerät ermöglicht die Erkundung von versunkenen Minen in bis zu tausend Metern Tiefe und erhält "relevante" Informationen wie den baulichen Zustand, so dass man weiß, ob es Einstürze oder andere Probleme gegeben hat. Dem Bericht zufolge sammelt es auch wichtige geologische Informationen, um "die Existenz von Mineralressourcen von wirtschaftlichem Interesse festzustellen, die sonst schwieriger und gefährlicher zu gewinnen oder mit höheren Kosten verbunden wären". Derzeit gibt es in Europa etwa 30.000 stillgelegte Bergwerke, von denen einige geflutet sind, die aber noch wichtige und ausbeutbare mineralische Ressourcen enthalten, erklärte MNA. "Dieses Projekt wird die Einführung eines Roboters auf dem europäischen Markt ermöglichen, der in der Lage ist, auf möglichst sichere Weise geologische, mineralogische und räumliche Informationen aus gefluteten Minen und anderen begrenzten Unterwasserumgebungen zu gewinnen", betont INESC TEC. Neben dem Institut in Porto gehören zu den Partnern des Projekts die Universität Miskolc und UNEXMIN GeoRobotics (Ungarn), das Forschungszentrum La Palma und die Polytechnische Universität Madrid (Spanien), Resources Computing International Ltd (Großbritannien), die Universität Tampere (Finnland) und der Geologische Dienst von Slowenien.

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