ANZEIGE

Polen meldet weniger Versuche, seine Grenze zu Belarus zu überschreiten

Weißrussland räumte am Donnerstag ein grenznahes Migrantenlager

•• 3 Min
Polen meldet weniger Versuche, seine Grenze zu Belarus zu überschreiten

Die Zahl der Migranten, die versuchen, mit Gewalt von Weißrussland nach Polen zu gelangen, ist am Freitag erneut gesunken, nachdem Minsk offenbar einen Kurswechsel vollzogen hat, der zur Beruhigung der Krise beitragen könnte, die sich zu einer großen Ost-West-Konfrontation ausgeweitet hat.

Der polnische Grenzschutz teilte auf Twitter (NYSE:TWTR) mit, dass am Freitag 195 Versuche unternommen wurden, die Grenze zu überqueren, gegenüber 250 am Donnerstag und 501 am Vortag, obwohl Warschau warnte, dass die Migrantenkrise noch lange nicht vorbei sei.

Europa wirft Weißrussland vor, Tausende von Menschen aus dem Nahen Osten einzufliegen und sie zur Überfahrt in die EU zu drängen. Weißrussland liegt seit einer umstrittenen Wahl im vergangenen Jahr im Streit mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

Weißrussland, das bestreitet, die Krise geschürt zu haben, räumte am Donnerstag ein Migrantenlager in der Nähe der Grenze und begann mit der Rückführung einiger Menschen in den Irak, doch Polen erklärte am Freitag, dass Minsk immer noch Hunderte von Migranten mit Lastwagen zur Grenze transportiere.

"Gestern ... gab es mehrere Versuche, die Grenze gewaltsam zu überqueren. Die größte Gruppe bestand aus etwa 200 Ausländern, die anderen aus mehreren Dutzend Personen. Die Ausländer waren aggressiv - sie warfen Steine, Feuerwerkskörper und setzten Tränengas ein", teilte der Grenzschutz am Samstag auf Twitter mit.

Die polnische Polizei teilte mit, dass bei einem Überquerungsversuch am Freitag in der Nähe des Dorfes Starzyna weißrussische Soldaten Steine in Richtung polnischer Grenzschutzbeamter, Polizisten und Soldaten geworfen hätten, wodurch Polizeifahrzeuge beschädigt worden seien.

HUMANITÄRE KRISE

Rechtsgruppen haben die nationalistische polnische Regierung wegen der Behandlung von Migranten kritisiert. Sie werfen ihnen vor, mehrfach zurückgedrängt worden zu sein und keine medizinische Hilfe sowie keine angemessene Verpflegung und Unterkunft erhalten zu haben.

Nach Angaben der örtlichen Behörden starben etwa 10 Migranten in den Wäldern entlang der Grenze, als der eisige Winter einsetzte, und viele weitere erlitten Verletzungen oder waren tagelang ohne Nahrung oder Wasser.

Polen hat in der Nähe der Grenze den Ausnahmezustand verhängt und lässt weder Journalisten noch Nichtregierungsorganisationen in dem Gebiet arbeiten. Es sagt, dass seine uniformierten Dienste die Migranten, die es nach Polen schaffen, angemessen versorgen, wenn dies notwendig ist.

Hunderte von Polen nahmen am Samstag an zwei getrennten Protesten in Warschau und der Stadt Hajnowka nahe der weißrussischen Grenze teil, um ihre Unterstützung für die Migranten zu bekunden und Hilfe für sie zu fordern.

"Wir sind hier, um uns entschieden dagegen zu wehren, denn wir wollen nicht, dass jemand in unserem Land im Wald stirbt, dass jemand im Wald verhungert und dass jemand im Wald festgehalten wird", sagte Adrianna Klimaszewska, eine Sozialaktivistin aus Breslau, die an der Demonstration "Mütter an die Grenze" in Hajnowka teilnahm.

"Wir fordern dies von unserem Land. Wir fordern Zugang für Mediziner zum Grenzgebiet, wir fordern Zugang für humanitäre Organisationen."

GO TO POLAND

Trotz des Rückgangs der Versuche, die Grenze zu überqueren, sagten polnische Beamte, sie erwarteten weitere Spannungen.

"Nein, diese politische Krise ist noch nicht zu Ende. Weißrussland ist immer noch an einer Eskalation und der Fortsetzung der Operationen gegen Polen interessiert", schrieb Stanislaw Zaryn, Sprecher der polnischen Sicherheitsdienste, auf Twitter.

Der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki wird am Sonntag Litauen, Lettland und Estland besuchen, um die Krise zu besprechen, sagte ein Regierungssprecher am Samstag.

Migranten in einem so genannten "sicheren Ort", der von Einheimischen auf der polnischen Seite der Grenze betrieben wird, berichteten der Nachrichtenagentur Reuters, dass die weißrussischen Sicherheitskräfte sie auch nach der Auflösung des Lagers immer wieder drängten, die Grenze zu überqueren. Einem von ihnen gelang dies am Donnerstagabend.

"Wir kamen durch die Wälder, und sie (die belarussischen Sicherheitskräfte) sagten uns jeden Tag: 'Geht nach Polen', aber wir konnten die Grenze nicht überqueren, also versuchten sie, uns mit Gewalt zu überqueren", sagte ein syrischer Migrant.

"Es war sehr anstrengend, kalt, ohne Essen, ohne Wasser, ohne Wärme oder sonst etwas. Ich bin auf der Suche nach einem friedlichen Land, ich will einfach nur leben", fügte er hinzu.

PolenRussland

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.