Pirate Gold meldet Chalkopyrit-Mineralisierung über 1,8 km bei Moby Dick
Erweiterungsbohrungen auf der Kupfer-Gold-Entdeckung Moby Dick in Neufundland bestätigen sichtbare Mineralisierung über einen Ost-West-Trend von 1,8 Kilometern.

Pirate Gold Corp. (TSXV: YARR / OTCQB: YARRF) hat am 25. Juni 2026 visuelle Ergebnisse aus den ersten Erweiterungsbohrungen auf seiner Kupfer-Gold-Entdeckung Moby Dick bekannt gegeben. Die Entdeckung ist Teil des Crippleback-Gebiets innerhalb des Projekts Treasure Island in Zentral-Neufundland, Kanada. Beide neuen Bohrlöcher – PGC-26-118 und PGC-26-120 – zeigen sichtbare Chalkopyrit-Mineralisierung, was das Größenpotenzial des Systems unterstreicht.
Die Entdeckung Moby Dick wurde erst am 18. Juni 2026 als sogenannte „Grassroots"-Kupfer-Gold-Porphyr- und High-Sulphidation-Epithermal-Entdeckung bekannt gegeben. Die ersten Bohrergebnisse hatten bereits breite Mineralisierungsabschnitte geliefert: PGC-26-058 ergab 0,38 % Kupferäquivalent (Cu-Äq) über 112,4 Meter, darunter 0,72 % Cu-Äq über 45,0 Meter. PGC-26-068 lieferte sogar 0,54 % Cu-Äq über 180,8 Meter, einschließlich 1,48 % Cu-Äq über 49,4 Meter.
Erweiterungsbohrungen dehnen bekanntes Gebiet aus
Das Bohrloch PGC-26-118 wurde 100 Meter westlich von PGC-26-068 angesetzt. Es durchteufte von 14 bis 251 Meter tonalteriertes intermediäres Vulkangestein mit den vorherrschenden Tonmineralen Kaolinit und Montmorillonit. Von 327 bis 614 Meter folgte intermediäres Vulkangestein. Eine Pyrit-Alteration ist im gesamten Bohrloch von 13 bis 671 Meter Tiefe nachgewiesen, und sichtbare Chalkopyrit-Mineralisierung wurde in mehreren Intervallen beobachtet.
PGC-26-120 wurde 1.700 Meter östlich von PGC-26-068 gebohrt und durchteufte von 17,8 bis 614,0 Meter wechsellagerndes intermediäres Vulkangestein und Quarzmonzonit. Eine Tonalteration wurde als Muskovit und lokalisierter Montmorillonit festgestellt. Auch hier ist Pyrit-Alteration im gesamten Bohrloch präsent, und Chalkopyrit-Mineralisierung wurde visuell identifiziert. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass visuelle Beobachtungen keine Rückschlüsse auf konkrete Kupfer- oder Goldgehalte erlauben – die Bohrkernproben werden zur Analyse an ein zertifiziertes Labor geschickt.
Die Alterationszone Moby Dick ist durch Bohrungen mit einer Länge von 3.100 Metern, einer Breite von 850 Metern und einer Tiefe von 500 Metern bestätigt. Das volle Ausmaß der Zone ist jedoch noch unbekannt und wird derzeit allein durch die abgeschlossenen Bohrungen begrenzt. Damit bleibt erhebliches Erkundungspotenzial nach allen Seiten offen.
Großes Potenzial im Crippleback-Gebiet
Greg Matheson, VP Exploration bei Pirate Gold, kommentierte die Ergebnisse: „Wir befinden uns noch in einem sehr frühen Stadium der Entdeckung Moby Dick, nachdem die ersten Analyseergebnisse letzte Woche veröffentlicht wurden. Die ersten Erweiterungsbohrungen bei Moby Dick haben nun eine sichtbare Chalkopyrit-Mineralisierung sowohl östlich als auch westlich der ursprünglichen Entdeckungsbohrlöcher über einen interpretierten Ost-West-Trend von 1,8 km identifiziert. Während die Analysen noch ausstehen, stützen diese Beobachtungen das Größenpotenzial des Systems und geben uns klare Vektoren für weitere Bohrungen."
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Zur AktienanalyseDas Crippleback-Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von 32 mal 8 Kilometern und bietet nach Einschätzung des Unternehmens Potenzial für weitere Kupfer-Gold-Porphyr- und Epithermal-Ziele. Die neoproterozoische Crippleback-Intrusionssuite erstreckt sich über mehr als 200 Quadratkilometer im südlichen Teil des Projekts Treasure Island. Der Mangel an historischer Exploration für diese Art der Mineralisierung wird als Chance für weitere Entdeckungen im gesamten Gebiet gewertet.
Das Gesamtprojekt Treasure Island erstreckt sich über 90 Kilometer Streichlänge entlang der Valentine Lake Verwerfungszone in Kanadas neuestem Golddistrikt. Derzeit sind zwei Bohrgeräte bei Moby Dick im Einsatz, als Teil eines 50.000-Meter-Bohrprogramms. Die Laborergebnisse für die neuen Bohrlöcher PGC-26-118 und PGC-26-120 werden veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind. Anleger sollten beachten, dass der Handel mit Wertpapieren des Unternehmens als hochspekulativ eingestuft wird.


