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PG&E hebt Gewinnprognose 2026 an: KI-Rechenzentren treiben Stromnachfrage

Kalifornischer Energieversorger profitiert von steigendem Strombedarf durch Rechenzentren und Elektrifizierung

PG&E hebt Gewinnprognose 2026 an: KI-Rechenzentren treiben Stromnachfrage

Der kalifornische Energieversorger PG&E hat am Donnerstag seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben korrigiert. Das Unternehmen hob das untere Ende der Prognose um 2 Cent auf eine Spanne zwischen 1,64 und 1,66 US-Dollar je Aktie an. Als Hauptgrund nannte PG&E die stark steigende Stromnachfrage, die vor allem durch KI-Rechenzentren und allgemeines Lastwachstum getrieben wird.

Die neue Gewinnprognose liegt über den Erwartungen der Wall Street, die im Durchschnitt mit 1,63 US-Dollar je Aktie gerechnet hatte. Laut der US Energy Information Administration wird die Stromnachfrage in den USA im Jahr 2026 voraussichtlich ein Rekordniveau erreichen. Neben den energieintensiven Rechenzentren der Technologiebranche trägt auch die zunehmende Elektrifizierung von Haushalten und Unternehmen zu diesem Wachstum bei.

PG&E hat bereits im vergangenen Jahr angekündigt, bis 2030 insgesamt 73 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Übertragungsnetze zu investieren. Diese Investitionen sollen den durch Rechenzentren verursachten Anstieg der Stromnachfrage bewältigen. Das Unternehmen teilte mit, dass seit dem Update zum dritten Quartal Rechenzentrumsprojekte mit einer Kapazität von 2 Gigawatt (GW) in die Phase der finalen technischen Planung überführt wurden. Damit befinden sich nun insgesamt rund 3,6 GW in dieser entscheidenden Planungsphase.

Quartalsergebnis enttäuscht leicht

Die positive Prognose für 2026 konnte die Anleger im vorbörslichen Handel dennoch nicht überzeugen. Die Aktien des Unternehmens gaben um 1 Prozent nach. Grund dafür war das enttäuschende Quartalsergebnis: Für das am 31. Dezember zu Ende gegangene Quartal meldete PG&E einen bereinigten Gewinn von 36 Cent je Aktie und verfehlte damit die durchschnittliche Analystenschätzung um 1 Cent.

PG&E ist die Muttergesellschaft der Pacific Gas and Electric Company, einem der größten Energieunternehmen der USA. Der in Oakland, Kalifornien, ansässige Versorger bedient 16 Millionen Kalifornier in einem 70.000 Quadratmeilen großen Versorgungsgebiet in Nord- und Zentralkalifornien. Die Region gilt als Zentrum der US-Technologiebranche und beherbergt zahlreiche Rechenzentren, die für Cloud-Computing und künstliche Intelligenz benötigt werden.

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