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Pfund unter 1,34 Dollar – Dollar trotzt Ölpreisverfall vor FOMC

Das Britische Pfund stabilisiert sich knapp unter 1,34 Dollar, während der US-Dollar trotz sinkender Ölpreise zulegt.

Pfund unter 1,34 Dollar – Dollar trotzt Ölpreisverfall vor FOMC

Das Britische Pfund notierte am Dienstag knapp unterhalb der Marke von 1,34 US-Dollar. Der Euro hielt sich derweil nahe der Schwelle von 1,16 Dollar. Beide Währungen gaben leicht von ihren am Montag erreichten Höchstständen nach, da der Greenback eine breit angelegte Erholung verzeichnete.

Um 08:30 Uhr ET (12:30 Uhr GMT) notierte das Währungspaar GBP/USD um 0,08 Prozent niedriger bei 1,3411. EUR/USD legte dagegen leicht um 0,05 Prozent auf 1,1595 zu. Die Bewegungen blieben damit insgesamt moderat, spiegelten jedoch eine klare Verschiebung der Kräfteverhältnisse am Devisenmarkt wider.

Dollar zeigt sich widerstandsfähig trotz Ölpreisrückgang

Bemerkenswert ist die Stärke des US-Dollars angesichts des gleichzeitigen Ausverkaufs am Rohölmarkt. Üblicherweise tendiert der Dollar dazu, bei fallenden Ölpreisen unter Druck zu geraten, da sinkende Energiepreise die Inflationserwartungen und damit die Zinsperspektiven in den USA beeinflussen können. Diesmal zeigte sich der Greenback jedoch unbeeindruckt und behauptete seine Erholung gegenüber den wichtigsten Währungspaaren.

Für Devisenmarktteilnehmer und deutsche Anleger mit Engagements in Dollar-denominierten Wertpapieren ist diese Entwicklung von besonderer Relevanz. Ein stärkerer Dollar verteuert US-Importe für europäische Käufer und beeinflusst gleichzeitig die Erträge international aufgestellter Unternehmen, die in Fremdwährungen wirtschaften.

Blick auf die FOMC-Sitzung

Im Hintergrund steht die bevorstehende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Federal Reserve (FOMC). Derartige Treffen gelten stets als wichtige Wegmarken für die Devisenmärkte, da Anleger auf Signale zur künftigen Zinspolitik der Fed warten. Die Zurückhaltung vieler Marktteilnehmer vor dem Ereignis dürfte zur gedämpften Volatilität bei GBP/USD und EUR/USD beigetragen haben.

Für das Britische Pfund bleibt die Marke von 1,34 Dollar ein psychologisch bedeutsames Niveau. Das Unterschreiten dieser Schwelle signalisiert eine gewisse Schwäche des Sterlings, auch wenn der Rückgang im Tagesverlauf bislang begrenzt ausfiel. Der Euro hält sich mit einem minimalen Plus bei 1,1595 Dollar etwas stabiler als das Pfund.

Insgesamt zeigt das Bild an den Devisenmärkten eine abwartende Haltung der Investoren. Solange keine klaren Impulse – sei es durch die FOMC-Entscheidung oder neue Konjunkturdaten – kommen, dürften die Kursbewegungen bei den wichtigsten Währungspaaren überschaubar bleiben.

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