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Perseus Mining steigert Produktion um 21% und hält 817 Millionen Dollar

Der australisch-kanadische Goldproduzent Perseus Mining meldet ein starkes drittes Quartal mit deutlich gestiegener Produktion und rekordverdächtigen Cashbeständen.

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Perseus Mining steigert Produktion um 21% und hält 817 Millionen Dollar

Perseus Mining, an der australischen ASX und der kanadischen TSX notiert, hat für das zum 31. März 2025 endende dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 eine starke operative Performance gemeldet. Der Goldproduzent verfügt nun über Barmittel und Goldbarren im Wert von insgesamt 817 Millionen US-Dollar – ein deutliches Zeichen für die finanzielle Stärke des Unternehmens.

Die Gesamtproduktion belief sich im Berichtsquartal auf 107.144 Unzen Gold. Das entspricht einem Anstieg von 21% gegenüber den 88.888 Unzen, die im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielt wurden. Alle drei betriebenen Goldminen – Yaouré und Sissingué in der Elfenbeinküste sowie Edikan in Ghana – trugen zu dieser Produktionssteigerung bei.

Kosten und Margen im Überblick

Die gewichteten durchschnittlichen Produktionskosten lagen bei 1.238 US-Dollar pro Unze. Die gewichteten durchschnittlichen All-in-Site-Kosten (AISC) – eine in der Bergbaubranche weit verbreitete Kennzahl, die neben den direkten Produktionskosten auch Investitionsausgaben und weitere Betriebskosten umfasst – betrugen 1.748 US-Dollar pro Unze. Damit lagen die AISC unter dem Vorquartalswert von 1.800 US-Dollar pro Unze, was auf die höhere Produktion zurückzuführen ist.

Die Goldverkäufe aus allen drei Betrieben summierten sich auf 96.260 Unzen – ein Plus von 9.653 Unzen gegenüber dem zweiten Quartal. Der gewichtete durchschnittliche realisierte Goldpreis stieg deutlich auf 4.143 US-Dollar pro Unze, verglichen mit 3.437 US-Dollar pro Unze im Vorquartal – ein Zuwachs von 706 US-Dollar pro Unze. Die durchschnittliche Cash-Marge von Perseus betrug 2.395 US-Dollar pro Unze, was zu einem fiktiven operativen Cashflow von 252 Millionen US-Dollar aus allen Betrieben führte – 107 Millionen US-Dollar mehr als im zweiten Quartal.

Erstes Gold aus dem Untertagebau Yaouré

Ein weiterer Meilenstein im Quartal: Aus dem Untertagebau CMA in der Yaouré-Mine wurde erstmals Gold gefördert. Im Zuge der Erschließungsaktivitäten wurden 31.126 Tonnen Erz abgebaut, davon 20.760 Tonnen gemahlen, was eine Produktion von 1.606 Unzen Gold ergab. Die Goldverkäufe aus diesem neuen Bereich beliefen sich auf 955 Unzen zu einem durchschnittlichen realisierten Preis von 4.006 US-Dollar pro Unze.

Perseus beobachtet die Lage im Nahen Osten und deren mögliche Auswirkungen auf die Kraftstoffversorgung genau. Das Unternehmen arbeitet mit langjährigen Kraftstofflieferanten in der Region zusammen, um etwaige Risiken zu bewerten. Im dritten Quartal gab es jedoch keine Betriebsunterbrechungen, und die Kraftstoffversorgung wird als ausreichend für den laufenden Betrieb eingeschätzt.

Reserven in Tansania und strategische Transaktionen

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung beim Goldprojekt Nyanzaga in Tansania: Die Erzreserven stiegen dort um 73% auf vier Millionen Unzen. Die Projektentwicklung liegt laut Perseus im Plan, mit der ersten Produktion wird im Januar 2027 gerechnet.

Auf der strategischen Seite erwarb Perseus im Berichtsquartal eine Beteiligung von 9,9% an der ASX-notierten Aurum Resources. Gleichzeitig veräußerte das Unternehmen seine 70-prozentige Konzernbeteiligung am Goldprojekt Meyas Sand im Sudan für 260 Millionen US-Dollar in bar – ein bedeutender Mittelzufluss, der die starke Liquiditätsposition des Unternehmens weiter stärkt.

Die Jahresprognose für Produktion und AISC hält Perseus unverändert aufrecht: Für das Gesamtjahr werden 400.000 bis 440.000 Unzen Gold bei AISC zwischen 1.600 und 1.760 US-Dollar pro Unze erwartet. Angesichts der starken Quartalszahlen und des hohen Goldpreisumfelds bleibt Perseus damit auf einem soliden Kurs.

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