Pernod Ricard mit Umsatzrückgang im ersten Halbjahr – Erholung im zweiten Quartal
Französischer Spirituosenkonzern verzeichnet 5,9 Prozent weniger Umsatz, zeigt aber positive Entwicklung im Quartalsverlauf.

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2025/26 einen Umsatzrückgang von 5,9 Prozent auf vergleichbarer Basis hinnehmen müssen. Der Konzern erzielte in den sechs Monaten bis zum 31. Dezember 2025 einen Umsatz von 5,25 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag damit weitgehend im Rahmen der Analystenerwartungen von minus 5,7 Prozent.
Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung im zweiten Quartal, in dem sich der Abwärtstrend deutlich abschwächte. Während das erste Quartal noch einen Einbruch von 7,6 Prozent verzeichnete, fiel der Rückgang im zweiten Quartal spürbar geringer aus. Verantwortlich für diese Verbesserung waren vor allem die wachsende Dynamik in Indien sowie eine Belebung im weltweiten Reiseeinzelhandel.
Das Betriebsergebnis des zweitgrößten westlichen Spirituosenkonzerns hinter dem britischen Wettbewerber Diageo sank im Berichtszeitraum um 7,5 Prozent auf vergleichbarer Basis. Auch hier lag das Unternehmen leicht besser als die Markterwartungen, die einen Rückgang von 7,7 Prozent prognostiziert hatten.
Ausblick auf das Übergangsjahr
Pernod Ricard bekräftigte seine Einschätzung, dass das laufende Geschäftsjahr 2025/26 ein Übergangsjahr darstellen wird. Das Management geht davon aus, dass sich die Verbesserung der Umsatztrends voraussichtlich auf die zweite Jahreshälfte konzentrieren wird. Das Geschäftsjahr des Konzerns begann am 1. Juli 2025.
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Zur AktienanalyseZum Portfolio von Pernod Ricard gehören bekannte Marken wie Martell-Cognac, Mumm-Champagner und Absolut-Wodka. Der Konzern ist damit einer der führenden Anbieter im globalen Spirituosenmarkt und besonders stark in den Premium- und Luxussegmenten positioniert.

