Pepco-CEO kündigt neue Deutschland-Offensive an
Der Discount-Einzelhändler Pepco will den deutschen Markt erneut aktiv angehen – mit klarer Strategie.

Pepco hat Deutschland fest im Visier. CEO-Aussagen zufolge soll der deutsche Markt der nächste sein, auf dem die Kette wieder offensiv expandiert. Damit rückt eines der größten europäischen Discount-Konzepte erneut in den Fokus hiesiger Verbraucher und Investoren.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1999 zurück. Damals expandierte der britische Einzelhändler Brown & Jackson nach Polen und gründete dort die Tochtergesellschaft B&J Poland – die ersten Filialen liefen noch unter dem Namen Strechter. Bereits drei Jahre später, 2002, verkaufte Brown & Jackson das polnische Geschäft an den südafrikanischen Anteilseigner Tradegro.
Von Polen in die Welt
2004 übernahm Tradegros Mutterkonzern Pepkor die polnische Handelskette vollständig und taufte sie in Pepco um. Damit war der Grundstein für eine bemerkenswerte Expansionsgeschichte gelegt. Die börsennotierte Pepkor gilt heute als der größte Einzelhändler für Bekleidung und Haushaltswaren auf dem afrikanischen Kontinent.
Für Privatanleger ist der Konzernhintergrund relevant: Pepkor ist an der Johannesburger Börse notiert und bietet damit einen indirekten Zugang zum wachsenden afrikanischen Konsummarkt. Gleichzeitig treibt die europäische Tochtermarke Pepco die internationale Expansion voran – mit Deutschland als erklärtem Zielmarkt.
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Zur AktienanalyseDer deutsche Einzelhandel steht unter hohem Druck. Discounter wie Action oder Temu setzen etablierten Ketten zu. Pepcos Vorstoß könnte den Wettbewerb im Niedrigpreissegment weiter verschärfen – und zugleich Wachstumspotenzial für den Mutterkonzern erschließen.


