Peloton entlässt 11% der Belegschaft: Drastische Sparmaßnahmen unter neuem CEO
Fitness-Spezialist streicht rund 286 Stellen – hauptsächlich Ingenieure betroffen. Aktie verliert weiter an Wert.

Der US-Hersteller von Fitnessgeräten Peloton Interactive hat am Freitag angekündigt, 11% seiner Belegschaft zu entlassen. Die Maßnahme ist Teil umfassender Sanierungsbemühungen, mit denen CEO Peter Stern das angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs bringen will. Betroffen sind rund 286 der insgesamt mehr als 2.600 Mitarbeiter, die das Unternehmen laut Geschäftsbericht zum 30. Juni beschäftigte.
Die Entlassungen konzentrieren sich hauptsächlich auf Ingenieure, die an Technologie- und unternehmensbezogenen Projekten arbeiten, wie Bloomberg News berichtete. Ein Unternehmenssprecher erklärte, die Maßnahmen würden die operative Präsenz weiterentwickeln und Effizienz schaffen. Dies ermögliche es Peloton, weiterhin in Bereiche zu investieren, die die Rückkehr zum Wachstum unterstützen.
CEO Stern, der erst im vergangenen Jahr die Leitung übernahm, hat bereits mehrere strategische Änderungen vorgenommen. Er überarbeitete die Produktpalette und erhöhte die Preise sowohl für Hardware als auch für Abonnements, um die angespannte Finanzlage des Unternehmens zu verbessern. Die aktuellen Stellenstreichungen markieren einen weiteren wichtigen Schritt in diesem Transformationsprozess.
Aktie unter Druck
An der Börse kommt die Nachricht nicht gut an. Die Peloton-Aktie ist im laufenden Monat bereits um über 9% gefallen. Im gesamten vergangenen Jahr mussten Anleger sogar einen Verlust von fast 30% hinnehmen. Die schwache Kursentwicklung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen wider, mit denen das Unternehmen seit dem Ende des Pandemie-Booms kämpft.
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Zur AktienanalyseDie Quartalszahlen, die Peloton voraussichtlich in der kommenden Woche vorlegen wird, dürften weitere Einblicke in die finanzielle Situation geben. Investoren werden genau beobachten, ob die Sparmaßnahmen und strategischen Anpassungen erste Früchte tragen. Für das einst als Pandemie-Gewinner gefeierte Unternehmen steht viel auf dem Spiel.


