PCK-Raffinerie Schwedt: Kerosinversorgung des BER in Gefahr
Die PCK-Raffinerie in Schwedt sichert die Treibstoffversorgung der Hauptstadtregion – auch der Flughafen BER hängt direkt davon ab.

Wer am Berliner Flughafen BER in ein Flugzeug steigt, tankt mit hoher Wahrscheinlichkeit Kerosin aus der Uckermark. Denn in Schwedt, rund 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt, betreibt die PCK-Raffinerie eine der wichtigsten Energieversorgungsanlagen der gesamten Region. Die Anlage liefert nicht nur Benzin und Diesel, sondern auch den Flugkraftstoff Kerosin für den Luftverkehr.
Der Flughafen BER ist dabei in besonderem Maße von Schwedt abhängig. Der Treibstoff gelangt per Kesselwagen auf dem Schienenweg direkt vom Raffineriestandort an den Flughafen. Diese Logistikkette funktioniert im Normalbetrieb reibungslos – doch sie macht den BER gleichzeitig anfällig für Störungen entlang dieser einzigen Versorgungsroute.
Zentrale Drehscheibe für die Hauptstadtregion
Die PCK-Raffinerie in Schwedt gilt als Schlüsselinfrastruktur für Berlin und Brandenburg. Ohne einen reibungslosen Betrieb dieser Anlage gerät die Versorgung mit Kraftstoffen aller Art ins Wanken – von der Tankstelle bis zum Flughafenvorfeld. Für Privatanleger, die in Luftfahrt- oder Energieunternehmen investiert sind, ist die Abhängigkeit solcher Infrastrukturketten ein oft unterschätztes Risiko.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseDie Konzentration auf einen einzigen Versorgungspfad – Raffinerie, Kesselwagen, Schiene, Flughafen – verdeutlicht, wie verwundbar regionale Versorgungsstrukturen sein können. Engpässe bei der Kerosinversorgung können sich direkt auf den Flugbetrieb auswirken und im schlimmsten Fall dazu führen, dass bestimmte Flugstrecken eingeschränkt oder gestrichen werden müssen.


