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Orvana Minerals: Bohrergebnisse bei Taguas deuten auf Porphyr-System hin

Orvana Minerals veröffentlicht vollständige Analyseergebnisse von Bohrloch TADD-278 beim argentinischen Goldprojekt Taguas – zweites Bohrloch folgt.

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Orvana Minerals: Bohrergebnisse bei Taguas deuten auf Porphyr-System hin

Orvana Minerals Corp. (TSX: ORV, OTCQX: ORVMF) hat am 27. Mai 2026 ein weiteres Update zu seiner Tiefbohrkampagne auf dem Projekt Taguas in San Juan, Argentinien, veröffentlicht. Das Unternehmen präsentiert die vollständigen Laborergebnisse des ersten Bohrlochs TADD-278 und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte der Exploration.

Das Projekt Taguas befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Orvana und liegt in der argentinischen Provinz San Juan. Bislang war das Projekt vor allem für seine oberflächennahe oxidierte Gold-Silber-Ressource bekannt, die in einer vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) aus dem Jahr 2021 beschrieben wurde. Orvana hat die Bewertung inzwischen auf die darunter liegende Sulfidmineralisierung sowie eine potenzielle Kupfer-Gold-Mineralisierung im Porphyr-Stil ausgeweitet.

Kernergebnisse von Bohrloch TADD-278

Die vollständigen Laborergebnisse von TADD-278 heben einen Abschnitt von 205 Metern (Bohrlochlänge; wahre Mächtigkeiten noch nicht bestimmt) im Tiefenbereich von 715 bis 920 Metern hervor. Dieser Abschnitt lieferte durchschnittlich 0,25 g/t Gold und 0,12 % Kupfer. Das Bohrloch erreichte eine Gesamttiefe von 1.331,7 Metern.

Petrographische Untersuchungen an den Bohrkernproben zeigen, dass das mineralisierte Nebengestein einem dacitischen Porphyr entspricht. Die analysierten Abschnitte weisen eine gut entwickelte porphyrische Textur auf, die durch Quarz, Plagioklas und untergeordnete mafische Einsprenglinge in einer stark silizifizierten und serizitisierten Grundmasse gekennzeichnet ist. Dies stimmt mit einem hydrothermalen Porphyrsystem überein.

Darüber hinaus wurde eine intensive serizitische Alteration identifiziert, die von Quarz-Serizit-Pyrit dominiert wird. Die Erzmineralisierung besteht primär aus Pyrit mit assoziiertem Enargit und/oder Chalkopyrit, der als Einsprengungen und Aderfüllungen auftritt. Chalkopyrit tritt dabei nur in Spuren auf, während Pyrit dominiert. Diese Befunde stützen die Interpretation eines hydrothermalen Systems in Verbindung mit einem dacitischen Porphyr.

Gesamtprogramm und zweites Bohrloch

Das Bohrprogramm für das Geschäftsjahr 2026 umfasste insgesamt zwei Bohrlöcher mit einer kombinierten Gesamtlänge von 2.173,7 Bohrmetern. Das zweite Bohrloch TADD-279 erreichte eine Tiefe von 842 Metern. Das Programm wurde in Erwartung der Wintersaison abgeschlossen. Das zweite Bohrloch wurde verrohrt, wodurch die Option erhalten bleibt, die Bohrungen während der nächsten Sommerkampagne wieder aufzunehmen und fortzusetzen.

Die Analyseergebnisse des zweiten Bohrlochs TADD-279 stehen noch aus. Zusätzlich werden VNIR-SWIR-Terraspec-Messungen sowie geochronologische Studien durchgeführt. Der Abschluss dieser Arbeiten wird in den kommenden Monaten erwartet, um Orvana für die nächste Bohrkampagne von Oktober 2026 bis April 2027 zu positionieren.

Raúl Álvarez, Direktor für Exploration und technische Dienste von Orvana, kommentierte: „Die jüngsten Bohrungen und die laufenden technischen Studien stützen weiterhin unsere Interpretation eines tiefen, porphyrbezogenen Systems bei Taguas. Die Integration von VNIR-SWIR-Terraspec-Daten, Geochemie und geologischer Interpretation hilft uns dabei, den Kern des Systems zu lokalisieren und die Ziele für die nächste Bohrphase zu verfeinern."

Hintergrund und Ausblick

Porphyr-Kupfer-Gold-Systeme gehören zu den bedeutendsten Erzlagerstättentypen weltweit und sind in den Anden Südamerikas weit verbreitet. Die bisherigen Befunde bei Taguas – insbesondere die dacitische Porphyr-Wirtgesteinsart, die charakteristische Alteration und die Mineralisierung mit Pyrit, Enargit und Chalkopyrit – sind typische Merkmale solcher Systeme. Die Analysedaten deuten laut Orvana darauf hin, dass sich die Bohrungen bislang in den oberen bis mittleren Ebenen des mineralisierten Systems befinden, was auf weiteres Potenzial in der Tiefe hinweist.

Das Unternehmen hatte zuvor ein aktualisiertes geologisches Modell für Taguas abgeschlossen und eine geophysikalische Untersuchung durchgeführt, die darauf ausgelegt ist, potenzielle tiefere Ziele bis in eine Tiefe von 1.500 Metern zu identifizieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sowie historische Explorationsdaten wurden genutzt, um die wichtigsten Ziele für die ersten Tiefbohrungen zu priorisieren. Anleger und Beobachter dürften die weiteren Ergebnisse von TADD-279 sowie die Ankündigung der nächsten Bohrkampagne mit Spannung erwarten.

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