Orsted darf Offshore-Windprojekt fortsetzen: Gericht stoppt Trump
Ein US-Bundesgericht hat dem dänischen Energiekonzern Orsted erlaubt, die Arbeiten am Offshore-Windpark Revolution Wind vor Rhode Island fortzusetzen. Dies ist eine juristische Niederlage für US-Präsident Trump.

Der dänische Offshore-Windentwickler Orsted hat vor einem US-Bundesgericht einen wichtigen Sieg errungen. Richter Royce Lamberth entschied am Montag, dass das Unternehmen die Arbeiten an seinem nahezu fertiggestellten Windparkprojekt Revolution Wind vor der Küste von Rhode Island wieder aufnehmen darf.
Juristische Niederlage für Trump-Administration
Die Entscheidung stellt einen Rückschlag für US-Präsident Donald Trump dar, der im vergangenen Monat die Arbeiten an Revolution Wind und vier weiteren Offshore-Windprojekten gestoppt hatte. Die Trump-Regierung versucht derzeit, den Ausbau der Offshore-Windenergie in US-Bundesgewässern zu blockieren.
Regierungsanwälte hatten vor Gericht argumentiert, die Aussetzung der Arbeiten sei durch neue, als geheim eingestufte Informationen gerechtfertigt gewesen. Diese sollen angeblich die Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf die nationale Sicherheit der USA betreffen. Das Gericht ließ diese Argumentation jedoch nicht gelten.
Bedeutung für die Energiewende
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Zur AktienanalyseDas Revolution Wind Projekt steht kurz vor der Fertigstellung und ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Neuengland. Für Orsted ist die Gerichtsentscheidung von großer Bedeutung, da das Unternehmen erhebliche Investitionen in den US-Offshore-Windmarkt getätigt hat.
Die Entscheidung könnte auch Signalwirkung für andere Offshore-Windprojekte haben, die von den jüngsten Maßnahmen der Trump-Administration betroffen sind. Die US-Offshore-Windindustrie befindet sich in einer kritischen Phase, da mehrere große Projekte kurz vor der Realisierung stehen.


