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Ormat-Aktie steigt 6% nach Stromvertrag mit Switch

Die Aktie von Ormat Technologies (NYSE:ORA) legte am Dienstag um 6% zu. Grund ist ein 20-jähriger Stromabnahmevertrag mit dem Rechenzentrumsbetreiber Switch über 13 MW geothermische Energie.

Ormat-Aktie steigt 6% nach Stromvertrag mit Switch

Die Aktie von Ormat Technologies (NYSE:ORA) verzeichnete am Dienstag einen Kurssprung von 6%, nachdem das Unternehmen einen bedeutenden Stromabnahmevertrag mit Switch bekannt gegeben hatte. Der 20-jährige Power Purchase Agreement (PPA) markiert den ersten direkten Vertrag von Ormat mit einem Rechenzentrumsbetreiber.

Details zum Stromabnahmevertrag

Der Vertrag umfasst eine geothermische Kapazität von etwa 13 Megawatt aus dem Salt Wells Geothermiekraftwerk in der Nähe von Fallon, Nevada. Die Energielieferungen sollen im ersten Quartal 2030 beginnen, nachdem eine umfassende Modernisierung der Anlage abgeschlossen ist. Diese Modernisierung wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 fertiggestellt.

Zusätzlich enthält die Vereinbarung eine Option zur Erweiterung: Ormat kann die Leistung durch eine Solar-PV-Anlage von etwa 7 MW ergänzen, um den Eigenstrombedarf des Geothermiekraftwerks zu decken.

Wachsende Nachfrage im Rechenzentrumssektor

"Diese Vereinbarung fördert nicht nur die Nachhaltigkeitsziele von Switch, sondern unterstreicht auch die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Energien im Rechenzentrumssektor", erklärte Doron Blachar, CEO von Ormat Technologies. Er verwies zudem auf das Potenzial für zukünftige Neuverträge von über 100 MW aus der bestehenden Ormat-Flotte.

Die Partnerschaft verdeutlicht die zunehmende Bedeutung zuverlässiger, kohlenstofffreier Stromquellen für Rechenzentren. Besonders die stark wachsende Nachfrage nach KI und Hochleistungsrechnen treibt den Bedarf an konstanter Energieversorgung.

Geothermie als Grundlastlösung

Geothermische Energie bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen erneuerbaren Quellen: Sie liefert konsistente Grundlaststromerzeugung, im Gegensatz zu intermittierenden Quellen wie Wind und Sonne. Alise Porto, SVP für Energie und Nachhaltigkeit bei Switch, betonte: "Geothermie bietet die Widerstandsfähigkeit und das Nachhaltigkeitsprofil, das für die nächste Generation von KI- und Cloud-Workloads erforderlich ist."

Die Rechenzentren von Switch in Nevada werden ab 2030 mit dieser sauberen Energie versorgt, was einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung der digitalen Infrastruktur darstellt.

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