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Orion Minerals: Neue Bohrergebnisse bestätigen Kupferpotenzial in Südafrika

Hochgradige Kupferfunde im Okiep-Projekt im südafrikanischen Nordkap überzeugen mit 3,96 Metern bei 4,64 Prozent Kupfergehalt.

Orion Minerals: Neue Bohrergebnisse bestätigen Kupferpotenzial in Südafrika

Orion Minerals, an der Johannesburger Börse notiert, meldet neue Bohrergebnisse aus dem Okiep-Kupferprojekt in der südafrikanischen Provinz Nordkap. Das zweite abgeschlossene Bohrloch der laufenden Kampagne – Abschnitt OFMED158 – bestätigt die Kontinuität der Kupfervorkommen in Fallrichtung (down-dip). Die Ergebnisse bauen auf dem Bestätigungsbohrprogramm 2024 auf und unterstreichen das Wachstumspotenzial des Gebiets Flat Mine East.

Die jüngsten Analyseergebnisse zeigen einen Abschnitt von 3,96 Metern mit einem Kupfergehalt von 4,64 Prozent. Damit wird die Kontinuität bestätigt, die bereits durch das Bohrloch OFMED157 aufgezeigt worden war. Laut Orion verbessern die neuen Daten das Verständnis der strukturellen Kontrollen der mineralisierten mafischen Einheiten erheblich.

Hochgradige Zone bleibt in der Tiefe offen

CEO Tony Lennox kommentierte die Ergebnisse mit deutlichen Worten: „Diese herausragenden neuen hochgradigen Bohrergebnisse vom Okiep-Kupferprojekt stärken das potenzielle Upside bei Flat Mine East weiter." Lennox betonte zudem, dass der neue Abschnitt die kürzlich identifizierte hochgradige Kupferzone in Fallrichtung weiter ausdehnt und zeigt, dass sie in der Tiefe weiterhin offen bleibt.

„Die Kontinuität dieser hochgradigen Abschnitte liefert überzeugende Argumente für eine Erweiterung des geologischen Modells und eine Vergrößerung der Lagerstätte", erklärte Lennox in einer Pressemitteilung an Mining Weekly vom 29. Juni. Entscheidend sei, dass das mineralisierte System offen bleibe und sich weit über die aktuelle Mineralressourcenhülle und das Blockmodell hinaus erstrecke. Diese Erkenntnisse sollen direkt in die nächste Phase des Bohrprogramms zur Ressourcenoptimierung einfließen.

Durch die Integration der neuen Bohrergebnisse mit Erkenntnissen aus einer laufenden geophysikalischen Untersuchung plant Orion, die Bohrziele weiter zu verfeinern. Das Unternehmen sieht dadurch das Potenzial für weitere Entdeckungserfolge im gesamten Gebiet Flat Mine East. Die Probenahme erfolgte mittels Diamantbohrverfahren, wobei die Probenahmebereiche durch visuelle Beobachtung und Messungen mit Handanalysegeräten ausgewählt wurden.

Historisch bedeutsames Bergbaurevier mit großem Potenzial

Das Okiep-Kupferprojekt umfasst Landbesitze von insgesamt 703 Quadratkilometern und schließt den Großteil des Okiep-Kupferbergbaureviers ein. In diesem Revier wurden in den vergangenen 100 Jahren insgesamt 105 Millionen Tonnen gefördert, davon 77 Millionen Tonnen im Bereich der Prospektions- und Schürfrechte des Projekts. Für deutsche Anleger verdeutlicht diese historische Förderleistung die geologische Reife und das nachgewiesene Potenzial der Region.

Parallel zu den Bohrarbeiten laufen metallurgische Testarbeiten durch das Unternehmen Maelgwyn an der Lagerstätte Flat Mines South. Frühere Tests hatten sich auf die Gebiete Flat Mines North und Flat Mines East beschränkt. Das aktuelle Programm soll die Leistungsfähigkeit des vorgeschlagenen Prozessfließschemas für die Ressourcen von Flat Mines South validieren. Zudem hat die Entwässerung von Flat Mines North nach Abschluss des Baus eines neuen Abwasserbeckens begonnen.

Prieska-Mine als zweites Standbein im Nordkap

Neben dem Okiep-Projekt entwickelt Orion auch die Kupfer-Zink-Mine Prieska, die ebenfalls im Nordkap liegt und sich in der Nähe von Copperton befindet. Die Mine liegt auf einer bedeutenden vulkanogenen Massivsulfidlagerstätte. In den drei Monaten bis zum 31. März fanden dort Value Engineering, operative Einsatzbereitschaft sowie die Identifizierung kritischer Qualifikationen für die Projektausführung statt.

Eine endgültige Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study) hat für Prieska eine beschleunigte Erschließungsstrategie skizziert. Diese sieht zunächst einen „Uppers"-Bergbaubetrieb mit einer Rate von 20.000 Tonnen pro Monat vor. In einer späteren Phase soll die Produktion auf 200.000 Tonnen pro Monat im Rahmen des „Deeps"-Bergbaubetriebs gesteigert werden – ein ambitionierter Wachstumspfad, der Orion Minerals als bedeutenden Kupferproduzenten im südlichen Afrika positionieren soll.

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